1967: Der doppelte Anfang

06Mrz2017

2. Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2017: 50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

1967: Der doppelte Anfang – Rückblick auf 1967 - Rückblick auf den Anfang

2. Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2017: 50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Die erste Prämierung stand 1967 vor der Aufgabe, Gebäude aus der für das heutige Köln so bedeutungsvollen Aufbauperiode nach dem Zweiten Weltkrieg zu bewerten. Der zu beurteilende Wiederanfang im Bauen umfasste damals bereits einen Zeitraum von rund 20 Jahren. Dabei sollte die „Bedeutung des jeweiligen Bauwerks zur Zeit seiner Entstehung“ beachtet werden. Im Sinne eines bürgerschaftlichen Preises wurden damals alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt aufgerufen, geeignet erscheinende Objekte zu benennen. Es wurden alle Bauten beurteilt, die gemeldet worden waren oder die der Jury besonders bemerkenswert erschienen. Ausgewählt wurden 80 Gebäude, die einen Preis erhielten.

Einen Rückblick auf diesen ersten Rückblick der Aufbauzeit und damit auf den Anfang des Kölner Architekturpreises vollzieht aus heutiger Sicht der Bauhistoriker Dr. Martin Bredenbeck. Anschließend spricht der Referent mit dem Zeitzeugen, langjährigen Vorsitzenden von BDA Köln, Haus der Architektur Köln und mehrfachem kap-Gewinner Christian Schaller.

Vortrag: Dr. Martin Bredenbeck, Geschäftsführer Rheinscher Verein RVDL, Vorstand AFR

Gespräch zwischen dem Referenten und Christian Schaller, Architekt BDA, Zeitzeuge und mehrfacher kap-Gewinner

Montag, 06.03.2017, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland e.V. | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2017

50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Im Jahr 1967 wurde in Köln Bilanz gezogen. Bei der ersten Preisverleihung wurden 80 Bauten aus 20 Jahren Bauen nach dem Krieg mit dem neu geschaffenen Kölner Architekturpreis ausgezeichnet. Das 50-jährige Bestehen des kap nimmt das AFR zum Anlass, auf Bauten, Planer und Bauherren aus 70 Jahren Bauen in und um Köln zurückzublicken.

Was wurde inzwischen alles prämiert, was erscheint davon heute noch auszeichnungswürdig und welche Preise versteht man nach Jahren nicht mehr so recht? Wie haben sich gesellschaftliche Veränderungen  und gewandelte Paradigmen in der Planungskultur auf die Preisfindung ausgewirkt?

Unter dem Titel „50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur“ spürt das AFR in Kooperation mit dem Rheinischen Verein und dem Kölner Architekturpreis e.V. mit seinem Jahresprogramm 2017 der Kölner Baukultur mit der Entwicklung von Bauaufgaben, Gebäudetypologien und Gestaltungsfragen im Spiegel des Kölner Architekturpreises nach.

Unser aktuelles Faltblatt mit Hinweisen zum Programm können Sie hier als PDF-Datei herunterladen:

Flyer 2017 (111 Downloads)

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