Kategorie-Archiv: Veranstaltungen 2015

Stadt | Platz | Haus – wie weiter?

Montag, 7. Dezember 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | 

 

Mit dem Jahresprogramm 2015 hat das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachtet.

Ausgangspunkt waren aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Der Vergleich mit den Planungen am Ulmer Münster und die Geschichte der städtebaulichen Planungen rund um den Dom waren der Startpunkt der Reihe. Aktuell gestaltete Plätze, verschiedene Ansprüche an die Nutzbarkeit und Gestaltung und die Entwicklung von Plätzen und ihrer Umfelder waren weitere Themen des Jahres. Brach liegenden Potentialen in der Stadt wurde nachgespürt und die Beteiligung Privater am Management öffentlicher Räume wurde diskutiert.

Alle diese Themen werden in einem resümierenden Überblick zusammengefasst und aus verschiedenen Sichtweisen unter der Fragestellung „Wie weiter mit Stadt | Platz | Haus?“ diskutiert.

Resümee:

  • Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland

Diskussion mit dem Referenten und:

  • Andreas Hupke, Bürgermeister Innenstadt Köln
  • Anne Luise Müller, Leiterin Stadtplanungsamt Stadt Köln
  • Matthias Lill, Vorsitzender Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, BDLA NRW
  • Werner Kämper, 2. Vorsitzender, Bürgergemeinschaft Rathenauplatz e.V.

Moderation:

  • Jürgen Keimer, Kurator Architektur Forum Rheinland

Der Weg über die Plätze: Via Culturalis

Montag, 2. November 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | 

Als „Via Culturalis“ existiert seit Langem in Köln der Wunsch, mit einem virtuellen Kulturpfad Stadträume aufzuwerten, die bisher deutlich unter ihren Möglichkeiten bleiben. Die Planungen für die Wegeverbindung zwischen Dom und Maria im Kapitol mit ihrem Umfeld bekam nun Mitte 2015 eine Förderzusage im Rahmen des Bundesprogramms für „nationale Projekte des Städtebaus“. Begonnene oder bereits fertige Planungsprozesse am Roncalliplatz, zur Archäologische Zone oder für den Kurt Hackenbergplatz werden hier integriert. Der Kölner Baudezernent gibt einen Überblick und Werkstattbericht zu den verschiedenen Entwicklungen, Planungen und Maßnahmen entlang dieses Weges über de Plätze.

Referent: Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr.


 

Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.

Wem gehört die Stadt – Management von öffentlichen Räumen

Montag, 28. September 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | 

Die Diskussionen über den Zustand der öffentlichen Stadträume haben in den letzten Jahren immer wieder auch an die Verantwortung der Eigentümer appelliert. Nicht nur leere Kassen in den Kommunen, sondern auch Empathie für den unmittelbaren Stadtraum sollte Immobilieneigentümern Vorbild für einen Zusammenschluss sein. Dies gilt besonders für stark frequentierte Geschäftsstraßen. Nicht neu, aber auch nicht besonders verbreitet sind so genannte „Business Improvement Districts“ (BID), in NRW „Immobilien- und Standortgemeinschaften“ (ISG) genannt. Sie bieten die Möglichkeit, vor Ort konkret Verbesserungen im öffentlichen Raum zu erreichen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Verwaltungen zwingend notwendig.

Welche Chancen und welche Risiken liegen in diesen Gemeinschaften? Kann Köln von anderen Städten lernen? Sind diese Modelle auch auf Wohnquartiere anwendbar? Und wer profitiert am Ende vom verbesserten Immobilienumfeld?

Einführung in das Thema, Moderation:

  • Dr. Ulrich S. Soénius, stellv. Hauptgeschäftsführer IHK Köln, Vorstand AFR

Statements:

  • Angelina Sobotta, Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH, Köln
  • Heiner Schote, stellv. Geschäftsführer, Handelskammer Hamburg

Diskussion mit den Referierenden und

  • Theodor J. Greif, Greif & Contzen Immobilien GmbH, Köln
  • Dr. Markus Wiedenmann, Art-Invest Real Estate Management GmbH & CO. KG, Köln

In Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu Köln.


 

Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.

 

Der ungeliebte Platz – Brach liegende Potentiale im öffentlichen Raum

Montag, 7. September 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | 

Mögliche Verbesserungsmaßnahmen an vorhandenen öffentlichen Plätzen sind immer ein beliebtes Diskussi­onsthema. Aber manche Orte im öffentlichen Raum haben vielleicht noch ein unent­decktes Potential, überhaupt erst einen städtischen Platz darstellen zu können. Wo las­sen sich solche Orte in einer Stadt finden? Und was macht dann den Unterschied zwi­schen Ort und erkennbarem Stadt-Platz aus? Mit welchen Maßnahmen kann aus einem Flächenpotential ein Platz entstehen?

Auf der Suche nach der lebenswerten Stadt. Foto: Jörg Beste

Auf der Suche nach der lebenswerten Stadt. Foto: Jörg Beste

Das Architektur Forum Rheinland macht sich mit Hilfe zweier Experten für Stadtraum auf die Trüffelsuche in der Stadt­. Anschließend wird das Thema mit zwei kommunalpolitischen Expertinnen für Stadtentwicklung diskutiert.

Einführung in das Thema, Moderation:

  • Jürgen Keimer, Kurator AFR

Impulsvorträge:

  • Kay von Keitz, Kurator, Köln
  • Boris Sieverts, Künstler und Stadtreisender, Köln

Diskussion mit den Referenten und

  • Birgit Gordes, Vorsitzende Stadtentwicklungsausschuss, Rat der Stadt Köln
  • Barbara Moritz, ehem. Mitglied im Rat der Stadt Köln

Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.

Plan und Wirklichkeit. Was ist bei der Planung von Plätzen geglückt, was ist gescheitert?

Montag, 1. Juni 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | 

In Wettbewerben für neue Platzgestaltungen konkurrie­ren interessante Ideen miteinander. Bei der konkreten Um­setzung der Entwürfe lassen sich allerdings nicht immer alle Ideen reali­sieren, manches bleibt auch auf der Strecke. Nach der Realisierung erweist sich dann im Lauf der Zeit, welche Elemente gut und wel­che weniger gut funktionieren. Zwischen der Vorhersage eines guten Platzes im Plan bis zur Wirklichkeit im Nutzungsalltag liegt oft ein weiter Weg. Was macht einen guten Platz aus, gibt es hierfür neben den örtlichen Gegebenheiten auch übergreifende Parameter?

Mit L.-Fritz-Gruber-Platz, Wallrafplatz, Ottoplatz und Breslauer Platz werden zeit­genössische Gestaltungen für vier repräsentative Kölner Plätze von ihren Planerinnen und Planern vorgestellt und resümiert: Welche Ideen sind geglückt, was ist dem Prozess zum Opfer gefallen, was ist bei den Nutzern angekommen?

Einführung in das Thema:

  • Judith Kusch, Vorstand AFR

Impulsvorträge:

  • Prof. Ulrike Böhm: Ottoplatz, bbzl böhm benfer zahiri, Berlin
  • Kai Büder: Breslauer Platz, Büder + Menzel Architekten BDA, Köln
  • Prof. Christl Drey: Wallrafplatz, Stadtplanerin und Architektin, Köln
  • Hiltrud Lintel: L.-Fritz-Gruber-Platz, scape Landschaftsarchitekten, Düsseldorf

Diskussion mit den Referierenden und

  • Anne Luise Müller, Leiterin Stadtplanungsamt Stadt Köln

Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.

Sichtweisen: Ansprüche an Plätze

Montag, 4. Mai 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | 

Die Ansprüche an Gestaltung und Nutzung von städtischem Freiraum, insbesondere von Plätzen, sind sehr verschieden. Je nach Nutzungsinteressen sind die Sichtweisen, ob ein Platz gut funktioniert und eine Bereicherung für die Stadt ist, immer wieder unterschiedlich. Plätze können aus dem Blick von Verkehr, Handel, Stadtmarketing, sozialem Gefüge, Kunst, öffentlicher Ordnung, Eventmanagement und vielem mehr beurteilt werden. Plätze und ihre sie umfassende Bebauung werden verschiedenen Ansprüchen und Sichtweisen gerecht, sie bergen Chancen oder Defizite. Es lohnt sich, einmal verschiedene Sichtweisen im Zusammenhang wahrzunehmen und sie zu diskutieren.

Begrüßung und Einleitung: Prof. Dieter Prinz, Vorstand AFR

Kurzreferate von:

  • Jochen Heufelder, Kurator Fuhrwerkswaage Kunstraum
  • Werner Kämper, 2. Vorsitzender Bürgergemeinschaft Rathenauplatz e.V.
  • Franka Schinkel, Stadtraummanagerin Stadt Köln

Anschließend Diskussion mit den Referierenden und dem Publikum

Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.

Platz und Haus: Der große Wurf oder einfach gewachsen?

Montag, 2. März 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | 

Plätze sind mit ihren Nutzungen entstanden oder werden für bestimmte Nutzungen eigens gestaltet. Entweder passen sich dann über viele Jahre Nutzungen den Plätzen an oder Plätze werden gestalterisch wieder an gewünschte oder sich entwickelnde Nutzungen angepasst. Welche guten Beispiele gibt es hierbei für verschiedene Platztypologien? Wie wurden Plätze in der jüngeren Geschichte gestaltet und welche Strategien haben funktionierende Plätze im Städtebau der Moderne hervorgebracht? Welche Rückschlüsse für zeitgenössische Platzgestaltungen lassen sich aus einem Überblick über die jüngere Entwicklung der Platzgestaltung ziehen?

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Dortmund

Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.

Weitere Einzelheiten zu dieser Veranstaltung folgen.

Das Herz der Stadt II – Entwicklungen am Kölner Dom

Montag, 2. Februar 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | 

Nachdem der erste Teil des Auftakts zur diesjährigen Jahresreihe bereits die Planungsgeschichte um den Kölner Dom vom 19. Jh. bis in die 1970er Jahre thematisiert hat und in Beziehung zum Planungsgeschehen am Ulmer Münster stellte, werden nun die jüngeren Veränderungen der letzten ca. 30 Jahre und die jüngsten Planungen vorgestellt.

Bereits kurz nach Fertigstellung der Domplatte nach Plänen von Fritz Schaller Anfang der 1970er Jahre wurde das Wiederaufbaukonzept für die Domumgebung an vielen Stellen wieder in Frage gestellt. Mit dem Bau des Museums Ludwig und der Philharmonie wurde der Domhügel 1986 zum Rhein hin verlängert. Einige der dominierenden Flachdächer in der Domumgebung wurden in den 1980er Jahren zum Teil an vermeintliche Vorkriegsformen angepasst.

Die Domplatte selbst wurde inzwischen an vielen Stellen deutlich verändert. Die jüngste Veränderung an der Dom-Ostseite ist momentan noch im Bau, da stehen mit dem Umbau des Domhotels und den Ergebnissen der Planungswerkstatt zum Standort Kurienhaus wiederum entscheidende Veränderungen an. Die Gesamtheit der in jüngerer Zeit bereits realisierten Maßnahmen und der aktuell vorliegenden Planungen werden von der Leiterin des Kölner Stadtplanungsamtes vorgestellt und in ihren Zusammenhang gebracht. Vortrag: Anne Luise Müller, Leiterin Amt für Stadtplanung, Köln

Referentin: Anne Luise Müller, Köln

Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.

Das Herz der Stadt I – Köln und Ulm

Montag, 12. Januar 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | 

In manchen Städten wird das „Herz der Stadt“ durch ein Gebäude definiert, das als Wahrzeichen für die Gesamtheit ihrer Bauten steht. Köln und Ulm sind solche Städte, deren Hauptkirchen seit Jahrhunderten pars pro toto für ihre Stadt stehen. Die Plätze rund um diese Bauten sind deshalb besondere Identitätsorte, ihre Gestaltung wurde in jeder Entwicklungsphase heiß diskutiert und kennt inzwischen viele Entwicklungsschritte. Die wechselvolle Geschichte der städtebaulichen Entwick- lung der Domumgebung bis zur Vollendung der Domplatte soll am Anfang der Jahresreihe stehen und mit der Entwicklung der Umgebung des Ulmer Münsters verglichen werden.

Referenten:

  • Dr. Godehard Hoffmann, Köln
  • Dr. Max Stemshorn, Ulm (angefragt) 

Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.