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Veranstaltungen

Darf´s etwas mehr sein? – Die Körnigkeit der Stadt

Darf´s etwas mehr sein? – Die Körnigkeit der Stadt

Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen

Grund und Boden der Städte sind ein endliches Gut, nicht vergrößerbar oder reproduzierbar.
Dieses Gut hat somit nicht nur einen Einfluss auf die Gestalt, sondern auch auf die Eigentums- und Sozialstruktur der Stadt. Und deshalb sind entsprechende Regelungen für Planen und Bauen erforderliche Leitplanken für den Immobilienmarkt insbesondere wachsendeer Städte. Die geplanten Größen von Baublöcken, Grundstücken und Parzellen haben mit den möglichen Gebäudegrößen erheblichen Einfluss auf die Personenkreise, die in der Stadt investieren können. Die Körnigkeit – also die Größen der Gebäude als Stadtbausteine – die Gebäudetypologien und die sozialen und Nutzungsmischungen sind wesentliche Faktoren einer lebenswerten „Bürgerstadt“ und ihrer zukünftigen Veränderbarkeit. 

Die Stadt Tübingen hat seit ca. dreißig Jahren bei der Planung ihrer Entwicklungsflächen konsequent auf Parzellierung von Flächen und damit die Bürger als Eigentümer, auf Nutzungsmischung und soziale Mischung gesetzt. Anhand von realisierten Beispielen und einem Blick in die Zukunft sollen bestimmende Faktoren für zukünftige Planungsentscheidungen vorgestellt und diskutiert werden. 

Referentin: Ulla Schreiber, Krefeld, Baubürgermeisterin Tübingen 2002 – 2010

Montag, 09. April um 19.30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal

 

Die Körnigkeit der Stadt – Tübingen, Kasernenkonversion Französisches Viertel – Foto: Ulla Schreiber

Brauchbares Erbe oder ungeliebter Nachlass – Umgang mit Bauten der 1960/70er

Brauchbares Erbe oder ungeliebter Nachlass – Umgang mit Bauten der 1960/70er

Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen

 

Der Baubestand der 1960/70er Jahre stellt die umfangreichste Epoche unseres Gebäudebestands dar. Inzwischen sind um die fünfzig Jahre vergangen und diese Bestände geraten in den wachsenden Städten unter erheblichen Veränderungs- bzw. Beseitigungsdruck. 

Eine allgemeine denkmalpflegerische Bewertung dieser Epoche hat noch nicht stattgefunden während bereits viele Bauten unbewertet verschwinden. Aber nicht nur aus baukulturellen, auch aus volkswirtschaftlichen und ökologischen Gründen sollten diese Bauten unter dem Aspekt des Erbes einer Epoche betrachtet werden. 

Was ist schützenswert, was erhaltenswert und was ist nutzbar? Ist die Architektur der Nachkriegsmoderne „brauchbares Erbe oder ungeliebter Nachlass“? Was passiert, wenn baukulturelle und wirtschaftliche Interessen sich (scheinbar) widersprechen? Wenn Eigentümer dagegen sind, dass ihr Haus unter Denkmalschutz gestellt werden soll? Diese Fragen sollen anhand einiger aktueller Diskussionen um Bauten der Nachkriegsmoderne aufgeworfen werden. 

Einführung:

Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator, Stadt Köln

Referierende:

> Dr. Martin Bredenbeck, Geschäftsführer Rheinischer Verein RVDL, Köln

> Dr. Christine Kämmerer, Landesinitiative StadtBauKultur NRW, Gelsenkirchen

 

Montag, 04. Juni um 19.30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal

Foto: Brauchbares Erbe oder ungeliebter Nachlass? – DOC Dortmund, Deilmann 1978, Eller+Eller 2014, Foto: Ben Kuhlmann

 

Kooperation AFR-Hohe Domkirche: Die Bürgerstadt weiterbauen – Die „Historische Mitte Köln“

Kooperation AFR-Hohe Domkirche: Die Bürgerstadt weiterbauen – Die „Historische Mitte Köln“ – Projektvortrag

2- Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen

Ein Sondertermin in Kooperation mit der Hohen Domkirche  ermöglicht es, eine Sicht von außen auf Köln zu werfen. Volker Staab, Architekt aus Berlin, erläutert seinen Blick auf die Bürgerstadt Köln, auf die Körnung und die Maßstäblichkeit von Stadtbausteinen – insbesondere an einem ausgeprägten Identitätsort der Stadt: dem Roncalliplatz. Er erläutert seine Sicht auf diese Stadt als „Bürgerstadt“, einen angemessenen baulichen Umgang mit ihrer Stadthistorie und auch diesem speziellen Ort. Die Erkennbarkeit verschiedener Bauherren und Nutzungen, die Einfügung neuer Planungen und die besonderen städtebaulichen Anforderungen spielen dabei eine wichtige Rolle. 

Referent:

> Prof. Volker Staab, Architekt, Berlin

 

Montag, 05. März um 19.30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal


Foto: Jörg Beste

Die Bürgerstadt weiterbauen – Auftaktveranstaltung

Die Bürgerstadt weiterbauen – Stadtentwicklung und Identität

Stadtquartier statt Wohnsiedlung – Blockrand, Parzelle, Stadthaus

In Zeiten eines sehr hohen Entwicklungsdrucks auf die Stadt werden auf den wenigen zur Verfügung stehenden größeren Flächen vielfach marktgängige Gebäude gebaut. Dabei entstehen in der gesamten Republik häufig auch mitten in den Städten Bauformen, die eher an Siedlungsbau erinnern. Wirkliche urbane Qualitäten mit Mischnutzungen, Vielfalt an Haus- und Wohnungskonzepten und anpassbaren Gebäudestrukturen entstehen selten, oftmals kleinteilig zersplitterte Eigentumsverhältnisse erschweren eine zukünftige Veränderbarkeit im städtischen Gefüge. 

Wie können unter den heutigen Bedingungen urbane, identitätsstiftende und entwicklungsfähige Beiträge zur Stadt entwickelt werden? Was trägt die Analyse von lebendigen und beliebten Stadtquartieren zu der Suche nach einer zeitgemäßen Stadtentwicklung bei? Unter anderem diesen Fragestellungen widmet sich der Beitrag von Wolfgang Sonne zum Start des diesjährigen AFR-Jahresprogramms. Er ist Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der Technischen Universität Dortmund, wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW und stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst.

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Sonne, TU Dortmund

Montag, 05Februar um 19.30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal


Foto: Jörg Beste

 

 

50 Jahre kap – Resümee und Abschlussdiskussion

50 Jahre kap – Resümee und Abschlussdiskussion

9. Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2017: 50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Nach einem Jahr Rückblick auf 50 Jahre Kölner Architekturpreis und siebzig Jahre Baugeschehen in und um Köln werden die Beiträge des Jahresprogramms noch einmal zusammengefasst dargestellt und betrachtet.

Kölner Architekturpreis. Foto: Jörg Beste

Diskutiert wird der Beitrag des ältesten regionalen Architekturpreises in NRW für die Qualität des Bauens.

Wie identitfiziert sich die Stadt Köln und ihre Planer mit diesem Preis? Wie wirkt der Preis auf Planen und Bauen in der Stadt und der Region? Welche gesellschaftlichen Fragen spiegeln sich in den Preisen?

Das Element der bürgerschaftlichen Beteiligung, das am Anfang des Preises stark vorhanden war, könnte wieder gestärkt werden – aber wie? Und sollten neben den architektonischen Beiträgen auch wieder stärker die Gestaltung des öffentlichen Raums und der Grünflächen einbezogen werden?

Wie geht es weiter mit dem kap nach 50 Jahren?

Jahresrückblick:

  • Peter Berner, Vorsitzender AFR

Diskussion mit dem Referenten und:

  • Björn Severin, Architekt, Vorsitzender Kölner Architekturpreis e.V.
  • Anne Luise Müller, Leiterin Stadtplanungsamt,  Stadt Köln
  • Andreas Denk, Architekturtheoretiker, Journalist, Köln/Berlin
  • Jürgen Keimer, Journalist, Kurator AFR

Moderation:

  • Christian Schaller, Architekt, Köln

Montag, 04.12.2017, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland e.V. | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2017

50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Im Jahr 1967 wurde in Köln Bilanz gezogen. Bei der ersten Preisverleihung wurden 80 Bauten aus 20 Jahren Bauen nach dem Krieg mit dem neu geschaffenen Kölner Architekturpreis ausgezeichnet. Das 50-jährige Bestehen des kap nimmt das AFR zum Anlass, auf Bauten, Planer und Bauherren aus 70 Jahren Bauen in und um Köln zurückzublicken.

Was wurde inzwischen alles prämiert, was erscheint davon heute noch auszeichnungswürdig und welche Preise versteht man nach Jahren nicht mehr so recht? Wie haben sich gesellschaftliche Veränderungen  und gewandelte Paradigmen in der Planungskultur auf die Preisfindung ausgewirkt?

Unter dem Titel „50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur“ spürt das AFR in Kooperation mit dem Rheinischen Verein und dem Kölner Architekturpreis e.V. mit seinem Jahresprogramm 2017 der Kölner Baukultur mit der Entwicklung von Bauaufgaben, Gebäudetypologien und Gestaltungsfragen im Spiegel des Kölner Architekturpreises nach.ach.

Unser aktuelles Faltblatt mit Hinweisen zum Programm können Sie hier als PDF-Datei herunterladen:

Flyer 2017 (534 Downloads)

Kölner Architekturpreis 2017 – Die Ergebnisse

Kölner Architekturpreis 2017 – Die Ergebnisse

8. Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2017: 50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

In Kooperation mit Kölner Architekturpreis e.V.: Vorträge und Katalogvorstellung

Am 22. September verlieh die Jury mit Volker Staab, Berlin; Rainer Hofmann, München; Oliver Thill, Rotterdam; Gerhard Matzig, München und Candida Höfer, Köln den 13. Kölner Architekturpreis. Fünf Preise und acht Anerkennungen wurden aus 95 Einreichungen ausgewählt.

Die Ergebnisse des aktuellen Preises werden im Überblick vorgestellt und als Beitrag zu fünzig Jahren kap betrachtet. Drei Preispaare aus Bauherr/in und Architekt/in stellen ihre Projekte vor.

Im Anschluss werden mit den Referierenden die Ergebnisse diskutiert: Welche aktuellen Bauaufgaben wurden diesmal mit einem Preis bedacht? Welche städtebaulichen und architektonischen Lösungen aus den vergangenen drei Jahren des Baugeschehens in Köln und der Region ragen heraus? Welchen Beitrag zum aktuellen Baugeschehen leistet der kap 2017?

Vorträge:

  • Björn Severin, Architekt, Vorsitzender Kölner Architekturpreis e.V.

Referate Preisträger kap 2017:

  • Judith Kusch, Architektin; Achim Schmitz, Erzbistum Köln, Bauherr
  • Dirk Waldmann, Architekt; Lars Kraegeloh, Stefanie Poetter, Bauherr/in
  • Wolfgang Zeh, Architekt und Bauherr

Diskussion mit den Referierenden, Moderation:

  • Jörg Beste, Geschäftsführer AFR

Montag, 06.11.2017, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland e.V. | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Kölner Architekturpreis 2017 – Erzbischöfliches Berufskolleg in Köln-Sülz, Architektur: 3pass Architekt/innen, Kusch Mayerle BDA, Bauherr: Erzbistum Köln Generalvikariat, Foto: Constantin Meyer

Am Freitag, dem 22. September wurde der Kölner Architekturpreis 2017 verliehen.  Alle können eingesehen werden unter: http://www.koelnerarchitekturpreis.de/pressedownload-kap-2017/

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Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2017

50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Im Jahr 1967 wurde in Köln Bilanz gezogen. Bei der ersten Preisverleihung wurden 80 Bauten aus 20 Jahren Bauen nach dem Krieg mit dem neu geschaffenen Kölner Architekturpreis ausgezeichnet. Das 50-jährige Bestehen des kap nimmt das AFR zum Anlass, auf Bauten, Planer und Bauherren aus 70 Jahren Bauen in und um Köln zurückzublicken.

Was wurde inzwischen alles prämiert, was erscheint davon heute noch auszeichnungswürdig und welche Preise versteht man nach Jahren nicht mehr so recht? Wie haben sich gesellschaftliche Veränderungen  und gewandelte Paradigmen in der Planungskultur auf die Preisfindung ausgewirkt?

Unter dem Titel „50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur“ spürt das AFR in Kooperation mit dem Rheinischen Verein und dem Kölner Architekturpreis e.V. mit seinem Jahresprogramm 2017 der Kölner Baukultur mit der Entwicklung von Bauaufgaben, Gebäudetypologien und Gestaltungsfragen im Spiegel des Kölner Architekturpreises nach.ach.

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Preisgekrönt Arbeiten

Preisgekrönt Arbeiten

7. Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2017: 50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Das Arbeiten prägt unser Leben, ist die Grundlage für unser Auskommen und den gesellschaftlichen Fortschritt. Eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeitsorte, vom kleinen Geschäft bis zum Büro, von der Fabrik bis zum Rathaus prägen einen grossen Teil unserer Lebenszeit. Im Verhältnis zu dieser persönlichen und gesellschaftlichen Bedeutung sind in den vergangenen Jahren vergleichsweise wenige Arbeitsorte mit dem Kölner Architekturpreis ausgezeichnet worden. Manche von ihnen sind inzwischen sogar bereits wieder überformt oder abgerissen. Neben einem Überblick über die ausgezeichneten Projekte wird im Besonderen auf die Frage nach der Bedeutung gut gestalteter Arbeitsorte für die Stadt eingegangen.

Kölner Architekturpreis 2017 – :envihab – Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin Köln, Glass Kramer Löbbert Architekten mit Prof. Uta Graff, Berlin. Foto: Christian Gahl

Vorträge:

  • Peter Berner, Architekt, Vorsitzender AFR
  • Kaspar Kraemer, Architekt, Köln

Gespräch mit den Referenten und:

  • Walter von Lom, Architekt, Köln

Montag, 09.10.2017, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland e.V. | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2017

50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Im Jahr 1967 wurde in Köln Bilanz gezogen. Bei der ersten Preisverleihung wurden 80 Bauten aus 20 Jahren Bauen nach dem Krieg mit dem neu geschaffenen Kölner Architekturpreis ausgezeichnet. Das 50-jährige Bestehen des kap nimmt das AFR zum Anlass, auf Bauten, Planer und Bauherren aus 70 Jahren Bauen in und um Köln zurückzublicken.

Was wurde inzwischen alles prämiert, was erscheint davon heute noch auszeichnungswürdig und welche Preise versteht man nach Jahren nicht mehr so recht? Wie haben sich gesellschaftliche Veränderungen  und gewandelte Paradigmen in der Planungskultur auf die Preisfindung ausgewirkt?

Unter dem Titel „50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur“ spürt das AFR in Kooperation mit dem Rheinischen Verein und dem Kölner Architekturpreis e.V. mit seinem Jahresprogramm 2017 der Kölner Baukultur mit der Entwicklung von Bauaufgaben, Gebäudetypologien und Gestaltungsfragen im Spiegel des Kölner Architekturpreises nach.ach.

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Preisgekrönte Bürgerbauten

Preisgekrönte Bürgerbauten

6. Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2017: 50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Foto: Kölner Architekturpreis – kap 1975 – Musikhochule, Architekten: Werkgruppe 7 und Bauturm, Köln – Foto: Michael Werling, Bergisch Gladbach

Die beinahe abgerissenen, nun mühsam sanierten Kulturbauten der Wiederauf­bauzeit wie Oper, Schauspiel und Museen gehören zu den Preisträgern des Kölner Ar­chitekturpreises. Aber auch Kindertagesstätten, Schu­len und Hochschulbauten wurden ausgezeichnet. Als Bauaufgabe der späteren Jahrzehnte finden sich Bürgerhäuser aus verschiedenen Stadtteilen unter den Preisträgern. Bauten für Kultur und Soziales sind eine wichtige Typologie unter den Auszeichnungen. Erfordert öffentliches Bauen einen besonders hohen Qualitätsanspruch? Wie verhält es sich im Rückblick mit dem Verhältnis zwischen dem Anspruch beim Bauen und dem Anspruch beim Erhalt öffentlicher Bauten?

Einführung:

  • Prof. Dieter Prinz, Stadtplaner, Vorstand AFR, Kürten

Vortrag:

  • Prof. Dr. Michael Werling, Architekt und Denkmalpfleger, Bergisch Gladbach

Montag, 04.09.2017, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland e.V. | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2017

50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Im Jahr 1967 wurde in Köln Bilanz gezogen. Bei der ersten Preisverleihung wurden 80 Bauten aus 20 Jahren Bauen nach dem Krieg mit dem neu geschaffenen Kölner Architekturpreis ausgezeichnet. Das 50-jährige Bestehen des kap nimmt das AFR zum Anlass, auf Bauten, Planer und Bauherren aus 70 Jahren Bauen in und um Köln zurückzublicken.

Was wurde inzwischen alles prämiert, was erscheint davon heute noch auszeichnungswürdig und welche Preise versteht man nach Jahren nicht mehr so recht? Wie haben sich gesellschaftliche Veränderungen  und gewandelte Paradigmen in der Planungskultur auf die Preisfindung ausgewirkt?

Unter dem Titel „50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur“ spürt das AFR in Kooperation mit dem Rheinischen Verein und dem Kölner Architekturpreis e.V. mit seinem Jahresprogramm 2017 der Kölner Baukultur mit der Entwicklung von Bauaufgaben, Gebäudetypologien und Gestaltungsfragen im Spiegel des Kölner Architekturpreises nach.ach.

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Preisgekrönt Wohnen

Preisgekrönt Wohnen

5. Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2017: 50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Unter den Preisträgern des Kölner Architekturpreises finden sich vor allem verschiedenste Wohnungsbauten aus den letzten siebzig Jahren Bauen in und um Köln. An keiner anderen Bauaufgabe kann – trotz immer gleicher Funktion – gesellschaftlicher Wandel und seine gestalterische Umsetzung so prägnant abgelesen werden. Vom eige­nen Wohnhaus des Architekten als gebautes Statement, Villen und Einfamilienhäusern über Siedlungsbau und sozialen Wohnungsbau, Wohnen in der Fabrikkonversion bis hin zu Baugruppenwohnen wurden in fünfzig Jahren wegweisende Lösungen für eine Bauaufgabe ausgezeichnet, die zurzeit wieder stark in der Diskussion ist.

Nach einem Überblick über die Preise dieser Bauaufgabe werden drei Preisträger/innen ihre Werke vorstellen.

Vorträge:

  • Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, Geschäftsführende Generalkuratorin Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW M:AI, Gelsenkirchen
  • Regina Leipertz, LK Architekten, Köln
  • Kay Trint, Trint und Kreuder Architekten, Köln
  • Dirk Waldmann, office03 Architekten, Köln

Gesprächsmoderation:

  • Jürgen Keimer, Journalist, Kurator AFR

Montag, 03.07.2017, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland e.V. | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2017

50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Im Jahr 1967 wurde in Köln Bilanz gezogen. Bei der ersten Preisverleihung wurden 80 Bauten aus 20 Jahren Bauen nach dem Krieg mit dem neu geschaffenen Kölner Architekturpreis ausgezeichnet. Das 50-jährige Bestehen des kap nimmt das AFR zum Anlass, auf Bauten, Planer und Bauherren aus 70 Jahren Bauen in und um Köln zurückzublicken.

Was wurde inzwischen alles prämiert, was erscheint davon heute noch auszeichnungswürdig und welche Preise versteht man nach Jahren nicht mehr so recht? Wie haben sich gesellschaftliche Veränderungen  und gewandelte Paradigmen in der Planungskultur auf die Preisfindung ausgewirkt?

Unter dem Titel „50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur“ spürt das AFR in Kooperation mit dem Rheinischen Verein und dem Kölner Architekturpreis e.V. mit seinem Jahresprogramm 2017 der Kölner Baukultur mit der Entwicklung von Bauaufgaben, Gebäudetypologien und Gestaltungsfragen im Spiegel des Kölner Architekturpreises nach.ach.

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Kann ein Preis sich irren?

Kann ein Preis sich irren? Denkmal oder Abbruch – Preis und Wertschätzung

4. Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2017: 50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Eine Vielzahl der inzwischen knapp 250 kap-preisgekrönten Bauten stehen bereits unter Denkmalschutz. Andere dieser Bauten sind bisher nicht als denkmalwert erachtet worden. Und weitere Bauten sind bereits entstellend verändert oder sogar abgerissen worden, wie kürzlich das ehemalige BP-Parkhaus in der Kölner Cäcilienstraße.

Wie sieht die zeitlich gebundene Wertschätzung im längerfristigen Überblick aus? Was entsprach einem flüchtigen Zeitgeschmack, was ist auch in der Rückschau von dauerhafter Qualität? Welchen Einfluss haben gesellschaftliche Veränderungen auf die Wahrnehmung der Bauqualität? Welchen Beitrag leistet der Architekturpreis im Zusammenhang weiterer baukultureller Instrumente wie Wettbewerbe oder Gestaltungsbeirat? Kann ein Preis irren?

Kölner Architekturpreis - kap 1967 - ehem. BP-Parkhaus Cäcilienstraße - Jacob Schmitz BDA - Foto: Raimond Spekking CC BY-SA 4.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Kölner Architekturpreis – kap 1967 – ehem. BP-Parkhaus Cäcilienstraße – Jacob Schmitz BDA – Foto: Raimond Spekking CC BY-SA 4.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Vorträge:

  •  Jürgen Minkus, Architekt, Vorsitzender Gestaltungsbeirat Köln
  • Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator Köln

Gesprächsmoderation:

  • Jürgen Keimer, Journalist, Kurator AFR

Montag, 12.06.2017, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland e.V. | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2017

50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Im Jahr 1967 wurde in Köln Bilanz gezogen. Bei der ersten Preisverleihung wurden 80 Bauten aus 20 Jahren Bauen nach dem Krieg mit dem neu geschaffenen Kölner Architekturpreis ausgezeichnet. Das 50-jährige Bestehen des kap nimmt das AFR zum Anlass, auf Bauten, Planer und Bauherren aus 70 Jahren Bauen in und um Köln zurückzublicken.

Was wurde inzwischen alles prämiert, was erscheint davon heute noch auszeichnungswürdig und welche Preise versteht man nach Jahren nicht mehr so recht? Wie haben sich gesellschaftliche Veränderungen  und gewandelte Paradigmen in der Planungskultur auf die Preisfindung ausgewirkt?

Unter dem Titel „50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur“ spürt das AFR in Kooperation mit dem Rheinischen Verein und dem Kölner Architekturpreis e.V. mit seinem Jahresprogramm 2017 der Kölner Baukultur mit der Entwicklung von Bauaufgaben, Gebäudetypologien und Gestaltungsfragen im Spiegel des Kölner Architekturpreises nach.ach.

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