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Veranstaltungen

>> Potentiale für Gastronomie am Fluss in Köln <<

Einladung zur sechsten Veranstaltung des AFR-Jahresprogramms 2021

>> Stadt und Fluss <<

Als FAHRRAD-EXKURSION vor Ort:
Montag, 04. Oktober, 17:00 – 19:00 Uhr

Treffpunkt unter dem Anmeldelink

Eine Anmeldung ist erforderlich unter:
https://www.edudip.com/de/webinar/potentiale-fur-gastronomie-am-fluss-in-koln/1631284
Für die Teilnahme ist weiterhin ein Fahrrad erforderlich und eigene Verpflegung erfreulich.

Der Charme des Kölner Rheinufers – Foto Thomas Engel

>> Potentiale für Gastronomie am Fluss in Köln <<

Auch dieses Jahr organisieren das AFR und das Haus der Architektur Köln – hdak eine Doppel-Partnerveranstaltung:
Die AFR-Veranstaltung am 04.10.21 findet NICHT ALS WEBINAR statt, sondern als Fahrradexkursion.
Am 05.10.2021 findet hierzu um 19:00 Uhr eine Veranstaltung des hdak als Webinar statt:
https://www.hda-koeln.de/kalender/211005_hdak/

INFORMATIONEN ZUR FAHRRADEXKURSION
Der Rhein als städtischer Raum und seine Potentiale sollten mehr mit der Stadt und ihren Bürger*innen verbunden werden. Dort gilt es, Erlebnisorte zu finden die positiv mit verschiedenen Gastronomiekonzepten bespielt werden könnten: innovativ, niedrigschwellig, geringinvestiv, einfach sowie zunächst und größtenteils temporär.

Dies kann bspw. in Form von einzelnen Popup-Cafés/-Biergärten, Kaffeemobilen, Foodtrucks, etc. geschehen. Es könnten gemeinsame (Festival-artige) Events mit begrenzter Zeit geplant werden:
Gastro-mobil am Rhein statt Touristenbusse, Teerflächen und Tristesse!

Orte und Nachfrage, Angebote, Konzepte und Öffnungszeiten sollten zunächst erprobt werden, bevor langwierige Planungen für stetige und feste Einrichtungen vorgenommen werden.
Charakter: „Trial and error – ausprobieren vor betonieren – Charme statt Mief“

Die Fahrradtour führt am rechten Rheinufer nach Norden. Ausklang mit jeweils selbst mitgebrachten Getränken/Fingerfood auf der Schlackenbergwerft, Stammheimer Ufer. Weitere Diskussion am nächsten Tag im Webinar des hdak.

Führung:
> Jörg Beste, Geschäftsführer AFR

Teilnehmende Expert*innen:
> Thomas Engel, Landschaftsarchitekt, Vorstand hdak
> Barbara Moritz, Aktivistin für den öffentlichen Raum, ehem. MdR
> Till Riekenbrauk, IG Kölner Gastro
> Jutta Schiweck-Nitsche, Gastroservice der Stadt Köln (angefragt)
> Bernd Wilberg, stadtrevue, tagnacht Gastroguide

Diskussion weiterer Potentialorte und der Gesamtidee im Webinar des hdak
am 05.10. um 19:00 Uhr

Zum Gedenken an Maria Schwarz

Maria Schwarz – 03.10.1921 – 15.02.2018

Maria Schwarz ist als eigenständige Architektin, als Partnerin von Rudolf Schwarz und als Vollenderin und Bewahrerin vieler wichtiger Kirchenbauten sowie als Hochschullehrerin eine der herausragendsten Architektinnen der Nachkriegszeit. Das Architektur Forum Rheinland gedenkt seines Ehrenmitglieds mit einer Veranstaltung in Partnerschaft mit dem Erzbistum Köln und mit Unterstützung von Baukultur NRW.
Der Veranstaltungsort, die Kirche St. Mechtern in Köln-Ehrenfeld, ist ein Gebäude, das ihr besonders am Herzen lag.

Begrüßung
Martin Struck, Diözesanbaumeister, stv. Vorsitzender AFR

Begegnung mit Maria Schwarz
Prof. Dr. Wolfgang Pehnt
Prof. Dr. Albert Gerhards

Prof. Maria Schwarz zum 100. Geburtstag – Architektin aus Leidenschaft
Dr. Annette Krapp

                                    
Bei der Veranstaltung werden Exponate zu Maria Schwarz gezeigt aus der Ausstellung >> Frau Architekt << von Baukultur NRW, die zusammen mit dem Deutschen Architekturmuseum im Mai 2020 in Düsseldorf stattgefunden hat.

Die Veranstaltung folgt der Corona-3G-Regelung. Wir bitten um das Tragen einer FFP2-Maske. Den Veranstaltungsort erreichen Sie mit dem ÖPNV: Haltestelle Piusstraße.

>> Öffentlicher Raum am Fluss – D | K | BN <<

Schwerpunkt des fünften Abends im AFR-Jahresthema „Stadt und Fluss“ ist der öffentliche Raum am Rhein in den Städten Köln, Düsseldorf und Bonn, deren entsprechende städtebauliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte vorgestellt werden.

In dieser Zeit sind diese drei Städte „wieder an den Rhein gebracht“ worden, indem mit Promenaden, Plätzen und Parks, aber auch mit Uferbebauung neue, attraktive Lebensräume für Fußgänger, Radfahrer und Skater, für Sport- und Freizeitnutzungen geschaffen wurden. Die unterschiedlichen Typologien und thematischen Ansätze werden jeweils beleuchtet.

Ein kurzer Ausblick wird sich im Anschluss mit der Frage zukünftiger Potentiale des öffentlichen Raums am Fluss befassen:
Welche Ideen des Weiterbaus gibt es? Was sehen die derzeitigen Masterpläne vor?

Einführung:
> Judith Kusch, Köln, Vorstand AFR
> Dr. Ursula Muscheler, Düsseldorf, Kuratorin AFR

Impulsvorträge:
> Anne Luise Müller – Köln
   Dipl. Ing. Arch., Städtebauarchitektin, Leiterin a.D. Stadtplanungsamt Köln
> Prof. Benedikt Stahl – Düsseldorf
   Dipl. Ing. Arch., Dekan FB Architektur, Alanus Hochschule Alfter
> David Baier – Bonn
   Dipl. Ing. Landschaftsarch., Leiter Amt für Umwelt und Stadtgrün Bonn

Gespräch mit den Referienden


Rheinpromenade Düsseldorf [ohne Verweilverbot] – Foto: Jörg Beste

>> Gartenschau und Stadtentwicklung am Fluss – Grünräume am Ufer <<

Anlässe für die Entwicklung von ufernahen Freiflächen können durchaus unterschiedlich sein. Ein Vergleich von vier Städten am Rhein zeigt allerdings, dass sich die Ziele gleichen: Man wollte öffenliche Grünräume für die Städte am Ufer gewinnen.

Gartenschauen waren der Anlass, um in den Städten Koblenz, Bonn, Köln und Leverkusen qualitätvolle Grünflächen entwickeln zu können. Hiermit wurden die Uferflächen für die Allgemeinheit gesichert und den Städten Erholungsräume geschaffen.

Welche Entwicklungsziele die verschiedenen Städte am Fluss jeweils verfolgt haben, ob diese Ziele erreicht wurden und ob die Grünräume am Fluss nach den Gartenschauen komplett erhalten bleiben, zeigen die Kurzvorträge von Fachleuten aus den vier rheinischen Städten.

Einführung:
> Gudrun Schmitz, Vorstand AFR

Impulsvorträge:
> Anna Maria Schuster
  
Geschäftsführerin „Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V.“
> Dieter Fuchs
  
Leiter Stadtgrün, Amt für Umwelt und Stadtgrün, Bundesstadt Bonn
> Dr. Joachim Bauer
   Stv. Leiter, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Stadt Köln
> Stefan Karl
   Fachbereichsleiter Stadtplanung zusammen mit
> Ulrich Hammer
  
Abt.leiter Unterhalt, Fachbereich Stadtgrün, Stadt Leverkusen

Gespräch mit den Referienden

>> Fluss als Verkehrsweg – Rheinischer Vaporetto <<

Der Rhein ist nicht nur das verbindende und identitätsstiftende Element der Region. Er stellt auch eine lineare Trennung zwischen den beiden Regionshälften dar, die zurzeit mit den wenigen, größtenteils maroden Brücken über weite Strecken nur schwer zu überwinden ist. Gleichzeitig ist der Fluss als kostenloser Verkehrsweg vorhanden, der mit dem Schiff deutlich schneller und preisgünstiger überquert werden kann, als mit Brücke oder Tunnel.

Im letzten Jahr wurde eine „Machbarkeitsstudie zu einem Wasserbussystem auf dem Rhein“ von den Städten Köln, Leverkusen und Wesseling unter Beteiligung von Region Köln/Bonn e.V. beauftragt und im März dieses Jahres hierzu ein Zwischenbericht veröffentlicht. Die hier dargestellten ersten Ergebnisse der Studie geben bereits interessante Einblicke und werden vom Untersuchungsbüro vorgestellt. Hierzu werden von der Stadt Köln als federführender Auftraggeberin die Zusammenhänge und die weiteren Schritte der Untersuchung dargestellt.
Anschließend sollen die ersten Ergebnisse mit ihren Möglichkeiten für den ÖPNV und die Entwicklungen der Städte sowie der gesamten Region diskutiert werden.

Einführung:
> Jörg Beste, Geschäftsführer AFR

Impuls/Vortrag:
> Klaus Harzendorf, Leiter Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, Stadt Köln
> Rimbert Schürmann, PTV Transport Consult GmbH​, Karlsruhe

Diskussion mit den Referenten und:
> Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Region Köln-Bonn e.V.
> Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer VRS/NVR.
Prof. Hartmut Topp, Verkehrsplaner, Kaiserslautern


Eine Vision? Der rheinische Vaporetto – Collage: Jörg Beste

[2021] >> Stadt und Fluss <<

Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2021

Stadt und Fluss – Ein besonderes Verhältnis

Das Architektur Forum Rheinland widmet sich 2021 dem Verhältnis von Stadt und Fluss.
Die Beziehung von Städten und Flüssen ist seit Jahrtausenden eine besondere. Flüsse sind aus vielfältigen Gründen der Gründungsort wichtiger Städte gewesen: als Hafenstädte, an Handelsrouten, als Zollstationen oder Flottenstützpunkte, an Furten, als Grenzbastionen oder Brückenköpfe u. v. m.

Im Laufe der Zeit verändert sich dieses Verhältnis, der Fluss prägt die Entwicklung der jeweiligen Stadt allerdings weiter, oft als innere Grenze oder als großer Freiraum, als spektakuläre Blickachse mit ikonischen Flussansichten und als Sehnsuchtsort der Verbindung über sie hinaus.

Was macht dieses Verhältnis heute aus? Wie sind Städte im Rheinland heute vom Fluss geprägt? Wie verzahnt sich die Stadtlandschaft mit der Flusslandschaft? Wem gehören die Ufer und wie werden sie genutzt? Was machen Städte aus ihrer Lage und dem Identifikationsort Fluss? Ist er Grenze, Barriere oder verbindendes Element? Welches Gesicht zeigen die Städte zum Wasser? Welche Chancen ermöglichen heute die Wechselwirkung von Stadtentwicklung und städtischer Flusslandschaft in Bezug auf Nachhaltigkeit, neue Formen der Mobilität sowie Attraktivität und die Nutzbarkeit öffentlicher Räume?

In einer Zeit, in der viele Bürger:innen ihre eigene Stadt wieder intensiver erkunden und erleben, ihre Stärken und Schwächen neu wahrnehmen und öffentliche Räume anders beanspruchen, möchte das AFR die Lagegunst der rheinischen Städte am Strom in den Blick nehmen, um mit dem besonderen Verhältnis von Stadt und Fluss Qualitäten und Potentiale stärker ins Bewusstsein zu holen.

AFR-Netzpräsenz – aktuell

Geschätzte Interessierte am Architektur Forum Rheinland!

Leider hat unsere Internetpräsenz vor einer Weile ein ‚Hacker‘- Angriff getroffen,
so dass wir eine zeitlang nicht in der Lage waren, diese zu aktualisieren.
Dies wird nun nach und nach geschehen. Für Interesse an unserer Arbeit und
an unseren Veranstaltungen stehen wir Ihnen über unsere Kontaktdaten
per Email und Telefon gerne zur Verfügung.

Weiterhin können Sie sich gerne für unsere Mitteilungen über Veranstaltungen
zu unseren Email-Benachrichtigungen (unter: ‚Newsletter‘) anmelden.

Geschüttelt, nicht gerührt – Urbane Mischung will geplant sein

Geschüttelt, nicht gerührt – Urbane Mischung will geplant sein

Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen

 

Wie kann man Urbanität in neuen Stadtquartieren erzeugen? Diese Frage bewegt Bürgerschaft, Stadtverwaltungen und Planende in den wachsenden Städten. In Wien wird seit 2003 eins der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas – die Seestadt Aspern – entwickelt. Mehr als 6.000 der zukünftig mehr als 20.000 Menschen wohnen inzwischen dort, es entstand eine ausgeklügelte Nutzungsmischung von Wohnen, Bildung, Kultur, Sozialem, Forschung und Dienstleistungen bis hin zu produzierendem Gewerbe, 20.000 Arbeitsplätze werden entstehen. Die mit einem Mobilitätsfond finanzierten Mobilitätskonzepte wurden als vorbildlich ausgezeichnet.

Kooperationsveranstaltung mit dem Haus der Architektur Köln

Referent: Kurt Hofstetter, Wien und Podiumsgäste

 

Foto: Jörg Beste

Die Bürgerstadt weiterbauen: Stadtentwicklung und Baukultur

Die Bürgerstadt weiterbauen: Stadtentwicklung und Baukultur

Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen

 

Die Städte der Rheinschiene versuchen, mit dem aktuellen Wachstumsdruck umzugehen. Größere Neuordnungsflächen werden häufig mit großformatigenProjektentwicklungen beplant, die altbekannte Wohn- oder Arbeitsformen anbieten und wenig zur individuellen Identitätsbildung der Städte beitragen. Vorhandene Baubestände werden allzu schnell beseitigt, ohne ihre möglichen Potentiale auszuloten. Grundstücke werden häufig zusammengelegt, der Maßstab der Investments, der Gebäude und der Stadtbausteine vergrößert. Welche Alternativen gibt es hierzu? Wie verhalten sich Stadtentwicklung und Baukultur heute? Hierzu werden verschiedene Planungsaspekte zusammen getragen und in ihrem baukulturellen Verhältnis zueinander diskutiert.

Referent: Reiner Nagel, Potsdam

Montag, 07. Mai um 19.30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal

 

Foto: Jörg Beste

Darf´s etwas mehr sein? – Die Körnigkeit der Stadt

Darf´s etwas mehr sein? – Die Körnigkeit der Stadt

Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen

Grund und Boden der Städte sind ein endliches Gut, nicht vergrößerbar oder reproduzierbar.

Dieses Gut hat nicht nur einen Einfluss auf die Gestalt, sondern auch auf die Eigentums- und Sozialstruktur der Stadt. Und deshalb sind entsprechende Regelungen für Planen und Bauen erforderliche Leitplanken für den Immobilienmarkt – insbesondere wachsender Städte. Die geplanten Größen von Baublöcken, Grundstücken und Parzellen haben mit den möglichen Gebäudegrößen erheblichen Einfluss auf die Personenkreise, die in der Stadt investieren können. Die Körnigkeit – also die Größen der Gebäude als Stadtbausteine – die Gebäudetypologien und die sozialen und Nutzungsmischungen sind wesentliche Faktoren einer lebenswerten „Bürgerstadt“ und ihrer zukünftigen Veränderbarkeit. 

Die Stadt Tübingen hat seit ca. dreißig Jahren bei der Planung ihrer Entwicklungsflächen konsequent auf Parzellierung von Flächen und damit die Bürger als Eigentümer, auf Nutzungsmischung und soziale Mischung gesetzt. Anhand von realisierten Beispielen und einem Blick in die Zukunft sollen bestimmende Faktoren für zukünftige Planungsentscheidungen vorgestellt und diskutiert werden. 

Referentin: Ulla Schreiber, Krefeld, Baubürgermeisterin Tübingen 2002 – 2010

Montag, 09. April um 19.30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal

 

Die Körnigkeit der Stadt – Tübingen, Kasernenkonversion Französisches Viertel – Foto: Ulla Schreiber