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>> Wo wachsen, wie wohnen? – Ein Architekturspaziergang <<

Wo wachsen, wie wohnen: „Die Welle“ (© 2026 Christian Wendling, ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS)

>> Wo wachsen, wie wohnen? –  Ein Architekturspaziergang <<

In über 20 Jahren hat das AFR immer wieder Exkursionen zu interessanten Orten angeboten, so auch im diesjährigen Jubiläumsprogramm: Im Jahr 2013 beschäftigte sich das Jahresprogramm >> Wohngebiet Rheinland – wo wachsen, wie wohnen? << mit aktuellen Entwicklungen des Wohnungsbaus im Rheinland und insbesondere in Köln.
Hierzu kann nun mit „Die Welle“ ein aktuell in der Fertigstellung befindliches Großprojekt besichtigt werden. Ein Projekt mit einer wechselvollen Entstehungsgeschichte am ehemaligen, Asbest-belasteten Senderstandort der „Deutschen Welle“, die nach nur 23 Jahren Nutzung der Hochhäuser (Planungsgruppe Stieldorf 1974–1980) 2003 nach Bonn gezogen war. Aktuell findet diese Entwicklung nach Wettbewerb (2015) und Rückbau des Bestandes (2019-2021) ihren Abschluss mit einem Wohnviertel als neuer Nutzung. Der erste Bauabschnitt ist fertiggestellt und wird bereits bezogen, die zwei folgenden Bauabschnitte sind im Rohbau fertig und lassen das Gesamtquartier erkennbar und bewertbar werden.
Ein innerstädtisches Konversionsprojekt, ausschließlich Mietwohnungsbau aus bestehend,  mit einer für aktuelle Vorhaben erstaunlichen Dichte und urbaner Lebensqualität, wird vor Ort von den Planenden des Büros ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS vorgestellt und erläutert. Bei gutem Wetter können dazu mit einem Spaziergang In der näheren Umgebung noch weitere aktuelle Wohnungsbauprojekte („Vorgebirgsgärten“, Lorber Paul Architekten, etc.) besucht werden.

Treffpunkt um 18:00 Uhr am Raderberggürtel
zwischen Mertener und Els-Vordemberge-Straße im Durchgang zum Innenbereich.  
ÖPNV: Bus 130, 132, 134 Hst. Bonner Str./Gürtel
MIV: Parkmöglichkeiten am Ende der Mertener Straße

Begrüßung
> Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland
Erläuterung
> Andreas Kühn, Mirko Bergmann, NN, Büro ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS
Diskussionsmöglichkeit mit den Teilnehmenden 

 
Veranstaltung am Montag, 01. Juni 2026 18:00 Uhr,
vor Ort am Raderberggürtel – Eintritt frei

>> Zone 30 – Eine Generation Baukultur im Rheinland <<

Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2026:

>> Zone 30 – Eine Generation Baukultur im Rheinland <<

Mitte 1996 wurde das Architektur Forum Rheinland gegründet  –
mit der Idee, baukulturelle Partnerinstitutionen in Köln, im Rheinland und darüber hinaus zusammen zu bringen und die Wahrnehmung zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Planens und Bauens in der Bürgerschaft zu fördern.
Ziele waren die Bewahrung und Vermittlung der Bau- und Planungskultur im Rheinland mit Sammlung und Aufbereitung von Vor- und Nachlässen, Veröffentlichungen, Ausstellungen und Veranstaltungen zur Geschichte und Kontinuität der gestalteten Umwelt.
Neben Veröffentlichungen und Ausstellungen waren und sind die thematischen Jahresprogramme der wichtigste Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, um der interessierten Stadtgesellschaft Möglichkeiten zur Information und zum Austausch über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Baukultur im Rheinland zu ermöglichen.
Inzwischen hat das AFR in 23 Jahresprogrammen mit ca. 230 öffentlichen und kostenlosen Veranstaltungen sein Motto verfolgt:
> Vergangenheit kennen, Gegenwart verstehen, Zukunft gestalten. <
Auf diese Jahresprogramme wird 2026 geschaut und anhand einzelner Themen hieraus untersucht, was sich seither getan hat beim Planen, Bauen und Gestalten im Rheinland.

Veranstaltungstermine des AFR-Jahresprogramms 2026:
> 09.02.26 | Köln und die hohen Häuser
> 09.03.26 | Welche Kirchen lassen wir noch im Dorf?
> 04.05.26 | Kölner Architekten: Von Generation zu Generation
> 01.06.26 | Exkursion
> 06.07.26 | Denk mal: Schutz – Denk mal: Pflege
Weitere Termine werden mitgeteilt.

Änderungen vorbehalten – Termine, Orte und Themen können sich ändern.
Aktuell wird über den Newsletter und auf dieser Internetseite informiert:
www.architektur-forum-rheinland.de/termine

 

>> Köln und die hohen Häuser <<

Modellierung nach dem Wettbewerbsentwurf „Die Reine Form“ von Peter Birkenholz –
Grafik: TH Köln

>> Köln und die hohen Häuser <<

Als erste Veranstaltung im Jubiläumsprogramm des AFR, das dieses Jahr 30 Jahre alt wird, findet eine Partnerveranstaltung mit der Fakultät für Architektur der TH Köln statt: In der von Prof. Dr. Daniel Lohmann und Studierenden der Mastervertiefung Denkmalpflege erarbeiteten Ausstellung > Heumarkt 1926 – Kölns vergessener Hochhauswettbewerb <, die vom 04.02. – 14.03. in den Räumen der KHM am Heumarkt stattfindet.
„Köln, 1926: Am Hansaring stand ein nagelneuer Wolkenkratzer des Architekten Jakob Koerfer, der lange das höchste Hochhaus Europas war. Im gleichen Jahr stellte ein heute nahezu vergessener Architekturwettbewerb Fragen, die bis in die Gegenwart reichen: Wie hoch sollte eine Stadt bauen? Wie modern soll sie sein – und wem gehört das Stadtbild? … Wir laden herzlich ein zu einem gemeinsamen Blick auf ein Köln, das es nie gab – und der die Augen zu öffnen vermag für das Köln von heute.“ 
(Einladungstext TH Köln)

Die Ausstellung kann vor der Veranstaltung kostenlos besucht werden:
– ab 18 Uhr: im Glasmoog – Raum für Kunst & Diskurs, Kunsthochschule für Medien Köln
Heumarkt 14, D-50667 Köln – Ausstellungsführung durch Studierende
Infolink

Die Veranstaltung nimmt die Ausstellung zum Anlass, mit heutigem Blickwinkel auf die gleichen Fragen von vor 100 Jahren zu schauen: Wie hoch sollte diese Stadt bauen und wem gehört das Kölner Stadtbild?

Begrüßung, Einführung und Moderation:
> Prof. Dr. Daniel Lohmann, TH Köln, Vorstand Architektur Forum Rheinland
Input:
> Bernd Streitberger, ehem. Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Köln
Diskussion mit dem Referenten und:
> Peter Füssenich, Kölner Dombaumeister, Vorstand Architektur Forum Rheinland

Veranstaltung am Montag, 09. Februar 2026 19:00 Uhr
Aula der Kunsthochschule für Medien Köln,
Filzengraben 2, D-50667 Köln – Eintritt frei

>> Stadtentwicklung und Gemeinwohl durch Beteiligung? <<

Verbesserung der Lebensqualität mit Beteiligung von unten? – Foto: IG Winzerveedel

>> Stadtentwicklung und Gemeinwohl durch Beteiligung? <<

Beteiligungsverfahren für und mit Bürger:innen werden meistens durch städtisches Planungshandeln oder durch private Planungsvorhaben „von oben“ ausgelöst. Es gibt allerdings auch viele Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich von selbst einbringen, um gemeinwohlorientierte Maßnahmen im städtischen Zusammenleben – bspw. im Verkehr, im öffentlichen Raum, für Bürger:innen-Häuser oder für Kultureinrichtungen – zu bewirken. Daneben gibt es Stiftungen und Akteure, die gemeinwohlorientierte Projekte initiieren und diese mit Beteiligungsformaten in den Quartieren verankern.
Wie verhält es sich mit diesen Formen der Beteiligungskultur „von unten“, welche Zugänge haben sie zu Politik und Verwaltungshandeln? Welche Chancen und Schwierigkeiten bestehen im Unterschied zur „gewährten“ bei der „eingeforderten“ Beteiligung für die gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung? Wie können hierbei divergierende Interessen moderiert werden?
Diesen Fragen wird mit einer Vertreterin der Kölner Interessengemeinschaft Winzerveedel, einem Architekten von gemeinwohlorientierten Projekten der Montag Stiftung und einer Beraterin co-kreativer Projekte nachgegangen. Anschließend werden die Zusammenhänge mit einem Beauftragten für Beteiligungsformate als Verbindung zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung diskutiert.

Begrüßung:
> Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland

Einführung in das Thema und Moderation:
> Jörg Beste, Geschäftsführer Architektur Forum Rheinland

Inputs:
> Dr. Sybille Fraquelli, Interessengemeinschaft Winzerveedel, Köln-Innenstadt, Projekt „Superblock im Winzerveedel“
> Martina Nies, herdenintelligenz – systemische Beratung und co-kreative Projektentwicklung, Essen
> Prof. Achim Pfeiffer, Geschäftsführender Gesellschafter Böll Architekten, Essen, Planer der Projekte Samtweberei Krefeld und KoFabrik Bochum der Montag Stiftung Urbane Räume

Diskussion mit den Referierenden und
> Boris Sieverts, Kooperatives Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung, Stadt Köln / Kölner Freiwilligen-Agentur; Stadtgesellschaftliche Beratung & Unterstützung von Beteiligungsvorhaben, Köln
sowie dem Publikum

Veranstaltung am Montag, 04. November 2024 19:30 Uhr im Domforum Köln,
Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal
Eintritt frei

>> Bürger:innen machen Stadt – Von der Protestkultur zur Beteiligungskultur <<

Protest gegen die Stadtautobahn 1976 – Sammlung Stankowski, HAStK, Best. 7740

AFR-Jahresprogramm 2024:

>> Bürger:innen machen Stadt –
Von der Protestkultur zur Beteiligungskultur <<

Sein Jahresprogramm 2024 widmet das AFR dem Verhältnis von Bürgerinnen und Bürgern zur Planung ihrer Lebensumgebung. Inhaltlicher Anstoß war die aktuelle Ausstellung „M’r wolle en neu Stadt baue“ des Historischen Archivs der Stadt Köln. Sie beleuchtet die Diskussion von Stadt ausgehend vom Kartenwerk des Kölner Bürgers Franz Kreuter, das die Stadtbaukultur und ihre Veränderung erstmalig dargestellt und damit diskutierbar gemacht hat. Hieran knüpft die Ausstellung weitere Umbruchzeiten der Kölner Stadtentwicklung an. Das AFR nimmt diesen Impuls auf, indem eine nahe Zeitebene der letzten 50 Jahre betrachtet wird, zu der viele Zeitzeugen Aussagen beisteuern können.

In den 1970er/ 1980er Jahren entwickelte sich breiterer Protest in der Bevölkerung einiger Städte gegenüber den Zumutungen der „autogerechten Stadt“, gegen als Flächen-„Sanierungen“ bezeichneten Abrisskampagnen und gegen Spekulation mit Wohnraum. In Köln wurden bspw. Teile der fertig geplanten Stadtautobahn verhindert, viele Gründerzeitbauten besetzt und um die Stollwerckfabrik gestritten. Diese Protestbewegung hat das Planen und Bauen verändert und unter anderem auch zu den heutigen Formen institutionalisierter Bürgerbeteiligung geführt.

Dazu wird im Laufe des Programms einigen Fragen nachgegangen:
Wie kam es zum Aufbegehren gegen patriarchalische Planungsstrukturen?
Was waren in der Rückschau erfolgreiche Wirkungen der Proteste?
Wo stehen wir heute auf dem Weg von der Protestkultur zur Beteiligungskultur?
Wie funktioniert Beteiligung heute zwischen Information und Partizipation, Wutbürgerschaft und Desinteresse? Ist Beteiligung heute Hemmschuh oder Qualifizierung der Planung?
Wie können aktuelle Erfahrungen die Beteiligung von morgen verbessern?

Mit acht Veranstaltungen und den Blickwinkeln auf Vergangenes, Gegenwart und zukünftige Entwicklungen wird auf diese Themenfelder mit Zeitzeug:innen und Expert:innen geschaut und die Fragestellungen mit interessierten Bürger:innen diskutiert.

Das Programm beginnt am 04.03.24 um 19:30 Uhr im Domforum Köln mit der Veranstaltung >> Planung und Protest – neue Verhältnisse werden gesucht <<

Das Jahresprogramm 2024 des Architektur Forum Rheinland:

> 04.03.24 | Planung und Protest – neue Verhältnisse werden gesucht
> 08.04.24 | Do it yourself-Stadtentwicklung –
Bürger:innen und Planer:innen mischen sich ein
> 06.05.24 | Beteiligen wir uns zu Tode? –
Beteiligung zwischen Hemmschuh und Qualifizierung
> 03.06.24 | Beteiligungskultur heute – Berichte aus der Praxis
> 02.09.24 | Aktuelle Beteiligungskultur – das Beispiel Köln-Kreuzfeld
> 07.10.24 | Beteiligungskultur morgen – welche Leitplanken?
> 04.11.24 | Stadtentwicklung und Gemeinwohl durch Beteiligung?
> 02.12.24 | Bürger:innen machen Stadt – Von der Protestkultur zur Beteiligungskultur?

Die Veranstaltungen finden um 19:30 Uhr statt im
Domforum Köln, Domkloster 3 – Eintritt frei

Änderungen vorbehalten – Termine, Orte und Teilnahmebedingungen können sich ändern.
Aktuell wird über diesen Newsletter und auf der Internetseite informiert:
www.architektur-forum-rheinland.de

>> Ab 04.09.23: zweiter Teil der AFR-Veranstaltungsreihe

Ab 04.09.23 findet der zweite Teil der AFR-Veranstaltungsreihe

>> Wat fott es es fott – Wieviel Bestand hat der Bestand? <<

wieder montags um 19:30 Uhr im Domforum Köln statt:

> 04.09.23: ‚Häuser von Gestern für die Stadt von Morgen‘ –
Projektentwicklung aus dem Bestand

> 06.11.23: Wat soll dä Quatsch? – Wo bleibt die „Um-Bauordnung“?

> 04.12.23: Wat fott es es fott – Wieviel Bestand hat der Bestand?
Abschlussveranstaltung

Der Flyer zu den Veranstaltungen des zweitenTeil der Veranstaltungsreihe
kann hier herunter geladen werden:

AFR-Flyer 09-12 2023

Der zweite Teil des AFR-Jahresprogramms 2023 wird gefördert von:

[2023] Wat fott es es fott – Wieviel Bestand hat der Bestand?

Das Jahresprogramm 2023 des Architektur Forum Rheinland:

>> Wat fott es es fott – Wieviel Bestand hat der Bestand? <<

Mit dem Jahresprogramm 2023 beschäftigt sich das AFR aus seiner ‚rheinischen Sicht‘ mit der aktuellen Fragestellung nach Weiterentwicklung und Weiternutzung des vorhandenen Baubestands.
Angesichts einer neu erkannten Wertigkeit von nutzbarer, bereits eingesetzter Energie für Baustoffe, Bauteile und ganze Gebäudebestände wird aktuell von vielen Seiten ein Umdenken beim Planen und Bauen gefordert.
Hierzu sollen im Laufe des Jahresprogramms verschiedene Aspekte diskutiert werden: Ÿ
žErkenntnisse aus der historischen Haltung, Gebäude oder einzelne Bauteile („Spolien“) um- und weiter zu nutzen; was den Wert von so genanntem „erhaltenswertem Baubestand“ ausmacht und wie man ihn definieren kann; wie größere Bestände, aber auch einzelne Gebäude weiter entwickelt und genutzt werden können; wie das ‚Weiterbauen‘ die architektonische Ästhetik verändert; und wie unsere Regelungen, Normen und Standards hierfür angepasst werden müssen.
Die Stadt ist schon gebaut. Wie können wir Gebäude von Gestern sinnvoll für unsere
Anforderungen von Morgen nutzen?

Veranstaltungstermine des AFR-Jahresprogramms 2023 – Teil I:
> 06.02.23 | Et kütt wie et kütt – Geschichte der Weiternutzung
> 13.03.23 | Bruche mer nit, fott domet? – Spolien und urban mining
> 17.04.23 | Nix bliev wie et wor – Erhaltenswerter Baubestand
> 08.05.23 | Wat wellste maache? – Die Ästhetik des Weiterbauens
Montags 19:30 – 21:30 Uhr im Domforum Köln.

Download Veranstaltungsflyer: [download id=“789″]

Änderungen vorbehalten – Termine, Orte und Teilnahmebedingungen
können sich kurzfristig ändern.

Aktuell wird über den Newsletter und hier auf der Internetseite informiert.

Adieu Manfred Kreische  † 13.04.2022

Am 04.04.2022 war Manfred Kreische, einer der treuesten Besucher der Veranstaltungen des AFR, noch bei unserem zweiten Jahrestermin anwesend. Und – wie immer – hat er sich zu Wort gemeldet und einen Diskussionsbeirag geleistet. Auf seine Beteiligung an den Diskussionen konnte man sich immer verlassen! Nun ist er am 13.04.2022 plötzlich und zu früh gestorben.

Wir werden seine zuverlässige Begleitung, sein großes Engagement und seine mahnende Stimme für Kalk und die rechte Rheinseite von Köln vermissen!

Novellierung Denkmalschutzgesetz NRW

Foto Jörg Beste

Achtung Denkmalschutz…

Das Architektur Forum Rheinland unterstützt das neu gegründete Denkmalschutzbündnis NRW bei der Auseinandersetzung mit der Novellierung des Denkmalschutzgesetzes NRW (DSchG NRW).

Der Ende Februar durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW in den Landtag eingebrachte, inzwischen dritte Entwurf eines neu formulierten Denkmalschutzgesetzes für NRW stößt in der Fachöffentlichkeit auf große Kritik in Bezug auf Inhalte und die Form der Kommunikation. Der baukulturellen Relevanz und rechtlichen Tragweite werden die formulierten Regelungen und ein nicht geführter Dialog mit den Kritik übenden Vereinen, Verbänden und Initiativen nicht gerecht.

Das AFR plädiert für größere Sorgfalt und einen breiteren Konsenz mit der baukulturellen Fachöffentlichkeit beim Umgang mit der gesetzlichen Regelung des baulichen Erbes unseres Bundeslandes! Die Landtagsfraktionen werden aufgefordert, den Weg für einen Dialogprozess und eine anschließende Überarbeitung des Gesetzentwurfs frei zu geben.

Ein eigenes Bild kann anhand aller zur Anhörung im Landtagsausschuss am 18.03.2022 abgegebenen Stellungnahmen gewonnen werden: Stellungnahmen

Der aktuell dritte Entwurf zur Novellierung des DSchG NRW vom 11.02.2022 kann inklusive Begründung der Landesregierung hier heruntergeladen werden.

[2022] Wie weiter planen? – Krisen als Motor der Entwicklung

Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2022

>> Wie weiter planen? –
Krisen als Motor der Entwicklung <<

Das AFR-Jahresprogramm 2022 behandelt unter dem Titel >> Wie weiter planen? – Krisen als Motor der Entwicklung << das Themenfeld der Innovationskraft von Krisen für die Stadt- und Regionalentwicklung. Die leidvollen Erfahrungen der letzten Jahre in Bezug auf Pandemie, Klimawandel und damit einhergehende extreme Wetterereignisse erfordern – insbesondere in dieser Region – ein verstärktes Nachdenken über planerische Reaktionen.

Dabei soll zum einen zurückgeschaut werden, inwieweit Krisen bisher bereits Motoren neuer planerischer Entwicklungen waren – und was wir daraus für heutige Fragestellungen lernen können. Zum anderen geht es um Konsequenzen aus der Klimawandel-Vermeidung bzw. -Anpassung für unsere Städte, um Neuverteilungstendenzen öffentlicher Räume und um die Frage nach einer neuen Stadtflucht mit ihren Konsequenzen für Stadt und Umland. Weiterhin werden die Chancen von Veränderungen des rheinischen Ballungsraums nach der Kohleförderung, die Veränderungen der Handels-Lagen in der Innenstadt sowie neue Formen von Urbanität und Wohnen thematisiert.

Wir sind überzeugt, hierbei hilfreiche Impulse und innovative Ansätze insbesondere aus den in jüngster Zeit gemachten, krisenhaften und sehr herausfordernden Erfahrungen für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt und ihrer Region gewinnen zu können.