Archiv der Kategorie: Veranstaltungen 2026

>> Zone 30 – Eine Generation Baukultur im Rheinland <<

Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2026:

>> Zone 30 – Eine Generation Baukultur im Rheinland <<

Mitte 1996 wurde das Architektur Forum Rheinland gegründet  –
mit der Idee, baukulturelle Partnerinstitutionen in Köln, im Rheinland und darüber hinaus zusammen zu bringen und die Wahrnehmung zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Planens und Bauens in der Bürgerschaft zu fördern.
Ziele waren die Bewahrung und Vermittlung der Bau- und Planungskultur im Rheinland mit Sammlung und Aufbereitung von Vor- und Nachlässen, Veröffentlichungen, Ausstellungen und Veranstaltungen zur Geschichte und Kontinuität der gestalteten Umwelt.
Neben Veröffentlichungen und Ausstellungen waren und sind die thematischen Jahresprogramme der wichtigste Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, um der interessierten Stadtgesellschaft Möglichkeiten zur Information und zum Austausch über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Baukultur im Rheinland zu ermöglichen.
Inzwischen hat das AFR in 23 Jahresprogrammen mit ca. 230 öffentlichen und kostenlosen Veranstaltungen sein Motto verfolgt:
> Vergangenheit kennen, Gegenwart verstehen, Zukunft gestalten. <
Auf diese Jahresprogramme wird 2026 geschaut und anhand einzelner Themen hieraus untersucht, was sich seither getan hat beim Planen, Bauen und Gestalten im Rheinland.

Veranstaltungstermine des AFR-Jahresprogramms 2026:
> 09.02.26 | Köln und die hohen Häuser
> 09.03.26 | Welche Kirchen lassen wir noch im Dorf?
> 04.05.26 | Kölner Architekten: Von Generation zu Generation
> 01.06.26 | Exkursion
> 06.07.26 | Denk mal: Schutz – Denk mal: Pflege
Weitere Termine werden mitgeteilt.

Änderungen vorbehalten – Termine, Orte und Themen können sich ändern.
Aktuell wird über den Newsletter und auf dieser Internetseite informiert:
www.architektur-forum-rheinland.de/termine

 

>> Kölner Architekten: Von Generation zu Generation <<

2026 – 100 Jahre: Joachim Schürmann (Foto: privat) und Oswald Matthias Ungers (Foto: Stefan Müller)

>> Kölner Architekten:
     Von Generation zu Generation <<

Das AFR-Jahresprogramm 2020 war anlässlich seines 100.ten Geburtstags dem Kölner Architekten Gottfried Böhm gewidmet. Die ursprünglich in dieser Themenreihe geplante Veranstaltung „Die nächste Generation“ musste aufgrund der Pandemie damals leider ausfallen. Nun greift das AFR die Idee in seinem 30. Jubiläumsjahr neu auf. Mit Bezug auf das Jahresprogramm 2005, das unter dem Thema „Architekten des Wiederaufbaus“ stand, geht es um ihre „Kinder“, um die nächste Generation.
Anlass zu Reflexion und Würdigung stellen dabei neben Architekten und Architektinnen wie Peter und Ursula Trint und Hans Schilling insbesondere die diesjährigen 100.ten Geburtstage von Joachim Schürmann und Oswald Mathias Ungers dar. 
Der Wiederaufbau Kölns ist Vergangenheit. Stadtbildprägend haben ihn bedeutende Kölner Architektinnen und Architekten mitgestaltet. Unterschiedliche Haltungen und Lehren bereichern in den Bauwerken dieser einflussreichen Baumeister bis heute die Kölner Architekturlandschaft. 
Das AFR hat nun Vertretende der Folgegeneration zum Gespräch eingeladen: Die Kunsthistorikerin Sophia Ungers vom Ungers Archiv für Architekturwissenschaft und die Architekten Paul Böhm, Johannes Schilling, Peter Schürmann und Kay Trint. Natürlich geht es im Gespräch um das Werk der Elterngeneration, aber auch um Gegenwart und Zukunft von Architektur, um Bedingungen des Bauens und um das Verhältnis der Gesellschaft zur gebauten Stadtlandschaft.
 
Begrüßung
> Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland
Einführung
> Judith Kusch, stv. Vorsitzende Architektur Forum Rheinland
Moderation
> Jürgen Keimer, Kurator Architektur Forum Rheinland
Gesprächspodium
> Prof. Paul Böhm, Architekturbüro Paul Böhm, Köln
> Prof. Johannes Schilling, Schilling Architekten, Köln
> Prof. Peter Schürmann, schürmann+schürmann.architekten, Stuttgart
> Kay Trint, trint+kreuder d.n.a., Köln
> Sophia Ungers, Kunsthistorikerin, Galeristin, Vorstand der Stiftung UAA, Köln
Diskussion der Teilnehmenden mit dem Publikum

Veranstaltung am Montag, 04. Mai 2026 19:30 Uhr im Domforum Köln,
Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal – Eintritt frei

>> Welche Kirchen lassen wir noch im Dorf? <<

„noch zu retten“ – Foto Jörg Beste

>> Welche Kirchen lassen wir noch im Dorf? <<

In den Jahren 2006 und 2007 veranstaltete das AFR eine Doppelreihe mit 19 Veranstaltungen unter dem Titel „Die Kirche im Dorf lassen“. Am Beginn einer allgemeinen Diskussion um aus ihrer Nutzung fallender Kirchengebäude wurde zum ersten Mal intensiv die heraufziehende Problematik öffentlich beleuchtet. Bis heute wurden hierbei in 20 Jahren viele Erfahrungen gewonnen, die Situation ist allerdings trotzdem nicht einfacher geworden.
Welche Qualitäten der Kirchengebäude stehen heute im Fokus der Diskussion? Welche Interessen bestehen dabei aus gesellschaftlicher Sicht am Erhalt von Kirchengebäuden? Welche Anstrengungen müssen unternommen werden, um möglichst viele der wertvollen Gebäude mit einer sinnvollen Nutzung erhalten zu können? Ein Blick in die pastorale Arbeit in der Kölner Innenstadt und ein aktuelles Projektbeispiel an der Lukaskirche in Köln-Porz können Hinweise geben.
 

Begrüßung
> Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland
Einführung, Impuls und Moderation
> Jörg Beste, Geschäftsführer Architektur Forum Rheinland
Inputs:
> Dr. Dominik Meiering, Kunsthistoriker, lt. Pfarrer der Kölner Innenstadtgemeinden
> Prof. Dr. Barbara Welzel, Kunsthistorikerin, Universität Dortmund
> Dr. Rolf Theobold, Pfarrer Ev. Kirchengemeinde Köln-Porz
Diskussion mit den Referierenden und dem Publikum

Veranstaltung am Montag, 09. März 2026 19:30 Uhr im Domforum Köln,
Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal – Eintritt frei

>> Köln und die hohen Häuser <<

Modellierung nach dem Wettbewerbsentwurf „Die Reine Form“ von Peter Birkenholz –
Grafik: TH Köln

>> Köln und die hohen Häuser <<

Als erste Veranstaltung im Jubiläumsprogramm des AFR, das dieses Jahr 30 Jahre alt wird, findet eine Partnerveranstaltung mit der Fakultät für Architektur der TH Köln statt: In der von Prof. Dr. Daniel Lohmann und Studierenden der Mastervertiefung Denkmalpflege erarbeiteten Ausstellung > Heumarkt 1926 – Kölns vergessener Hochhauswettbewerb <, die vom 04.02. – 14.03. in den Räumen der KHM am Heumarkt stattfindet.
„Köln, 1926: Am Hansaring stand ein nagelneuer Wolkenkratzer des Architekten Jakob Koerfer, der lange das höchste Hochhaus Europas war. Im gleichen Jahr stellte ein heute nahezu vergessener Architekturwettbewerb Fragen, die bis in die Gegenwart reichen: Wie hoch sollte eine Stadt bauen? Wie modern soll sie sein – und wem gehört das Stadtbild? … Wir laden herzlich ein zu einem gemeinsamen Blick auf ein Köln, das es nie gab – und der die Augen zu öffnen vermag für das Köln von heute.“ 
(Einladungstext TH Köln)

Die Ausstellung kann vor der Veranstaltung kostenlos besucht werden:
– ab 18 Uhr: im Glasmoog – Raum für Kunst & Diskurs, Kunsthochschule für Medien Köln
Heumarkt 14, D-50667 Köln – Ausstellungsführung durch Studierende
Infolink

Die Veranstaltung nimmt die Ausstellung zum Anlass, mit heutigem Blickwinkel auf die gleichen Fragen von vor 100 Jahren zu schauen: Wie hoch sollte diese Stadt bauen und wem gehört das Kölner Stadtbild?

Begrüßung, Einführung und Moderation:
> Prof. Dr. Daniel Lohmann, TH Köln, Vorstand Architektur Forum Rheinland
Input:
> Bernd Streitberger, ehem. Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Köln
Diskussion mit dem Referenten und:
> Peter Füssenich, Kölner Dombaumeister, Vorstand Architektur Forum Rheinland

Veranstaltung am Montag, 09. Februar 2026 19:00 Uhr
Aula der Kunsthochschule für Medien Köln,
Filzengraben 2, D-50667 Köln – Eintritt frei