Archiv des Autors: Jörg Beste

Das AFR trauert.

Innerhalb kurzer Zeit hat das Architektur Forum Rheinland in diesem Monat
drei seiner Mitglieder, Unterstützer und Freunde verloren.

Vorstand und Geschäftsführer trauern um

>> Wolfram Hagspiel  * 14.05.1952   † 03.06.2021

>> Gottfried Böhm  * 21.01.1920   † 09.06.2021

>> Andreas Denk  * 1959   † 18.06.2021

Allen dreien sind wir im Architektur Forum Rheinland eng verbunden gewesen.

Wolfram Hagspiel hat uns immer wieder mit Rat und Kenntnis unterstützt und die AFR-Veröffentlichung über die ‚Kölner Stadtbaumeister‘ mit Text und Redaktion geprägt und begleitet. Sein enormes Wissen über das Kölner Bauschaffen ist unersetzlich.

Gottfried Böhm, eine der herausragendsten Architektenpersönlichkeiten Deutschlands, hat das AFR als Gründungsvorsitzender aus der Taufe gehoben. Er wird uns in vielen Zusammenhängen in Erinnerung bleiben. Sein enormes Werk wird uns weiter begleiten.

Andreas Denk hat viele Themen und Veranstaltungen im AFR und in Zusammenarbeit mit dem BDA als Ideengeber, Referent und Moderator sowie den Vorstand als Kurator begleitet. Ihn vermissen wir als einzigartigen Gesprächspartner.

[2021] >> Stadt und Fluss <<

Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2021

Stadt und Fluss – Ein besonderes Verhältnis

Das Architektur Forum Rheinland widmet sich 2021 dem Verhältnis von Stadt und Fluss.
Die Beziehung von Städten und Flüssen ist seit Jahrtausenden eine besondere. Flüsse sind aus vielfältigen Gründen der Gründungsort wichtiger Städte gewesen: als Hafenstädte, an Handelsrouten, als Zollstationen oder Flottenstützpunkte, an Furten, als Grenzbastionen oder Brückenköpfe u. v. m.

Im Laufe der Zeit verändert sich dieses Verhältnis, der Fluss prägt die Entwicklung der jeweiligen Stadt allerdings weiter, oft als innere Grenze oder als großer Freiraum, als spektakuläre Blickachse mit ikonischen Flussansichten und als Sehnsuchtsort der Verbindung über sie hinaus.

Was macht dieses Verhältnis heute aus? Wie sind Städte im Rheinland heute vom Fluss geprägt? Wie verzahnt sich die Stadtlandschaft mit der Flusslandschaft? Wem gehören die Ufer und wie werden sie genutzt? Was machen Städte aus ihrer Lage und dem Identifikationsort Fluss? Ist er Grenze, Barriere oder verbindendes Element? Welches Gesicht zeigen die Städte zum Wasser? Welche Chancen ermöglichen heute die Wechselwirkung von Stadtentwicklung und städtischer Flusslandschaft in Bezug auf Nachhaltigkeit, neue Formen der Mobilität sowie Attraktivität und die Nutzbarkeit öffentlicher Räume?

In einer Zeit, in der viele Bürger:innen ihre eigene Stadt wieder intensiver erkunden und erleben, ihre Stärken und Schwächen neu wahrnehmen und öffentliche Räume anders beanspruchen, möchte das AFR die Lagegunst der rheinischen Städte am Strom in den Blick nehmen, um mit dem besonderen Verhältnis von Stadt und Fluss Qualitäten und Potentiale stärker ins Bewusstsein zu holen.

AFR-Netzpräsenz – aktuell

Geschätzte Interessierte am Architektur Forum Rheinland!

Leider hat unsere Internetpräsenz vor einer Weile ein ‚Hacker‘- Angriff getroffen,
so dass wir eine zeitlang nicht in der Lage waren, diese zu aktualisieren.
Dies wird nun nach und nach geschehen. Für Interesse an unserer Arbeit und
an unseren Veranstaltungen stehen wir Ihnen über unsere Kontaktdaten
per Email und Telefon gerne zur Verfügung.

Weiterhin können Sie sich gerne für unsere Mitteilungen über Veranstaltungen
zu unseren Email-Benachrichtigungen (unter: ‚Newsletter‘) anmelden.

[2018] Die Bürgerstadt weiterbauen – Stadtentwicklung und Identität

Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2018

Die Bürgerstadt weiterbauen – Stadtentwicklung und Identität

Das AFR-Jahresprogramm widmet sich 2018 unter dem Titel  „Die Bürgerstadt weiterbauen – Stadtentwicklung und Identität“ den aktuellen Fragestellungen in der Stadtentwicklung, ihren bestimmenden Faktoren und möglichen Alternativen.

Exemplarische Fragestellungen sind dabei, was heute die bauliche Identität des als Bürgerstadt gewachsenen Kölns ausmacht und wie diese gestärkt werden kann. Welche Entwicklungsvorgaben und Eigentumsformen eignen sich hierzu, welche Projektgrößen und welche städtebaulichen Prinzipien sind in der Lage, eine unverwechselbare Stadt weiter zu bauen und für ihre Bürger mitgestaltbar zu machen? Welche Vorgaben – bereits in der Planung der Stadt – können ungewünschte soziale Veränderungen bremsen oder gewünschte unterstützen? Wie können Parzellierung und Körnung der Stadt, Mischung verschiedener und veränderbare Gebäudetypologien dabei helfen? Aber auch, welche vorhandenen Baubestände der 1960/70er Jahre leisten einen Beitrag zu dieser Identität, geschützt oder weiterentwickelt?

Mit diesen Themen möchte das AFR seinen Beitrag zu der Diskussion beisteuern, wie das aktuelle Wachstum von Stadt auch zukünftig Qualität und Identität entstehen lassen kann, in Köln und anderswo.

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