Archiv der Kategorie: Veranstaltungen 2018

Brauchbares Erbe oder ungeliebter Nachlass – Umgang mit Bauten der 1960/70er

Brauchbares Erbe oder ungeliebter Nachlass – Umgang mit Bauten der 1960/70er

4. Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen

Mindestens ein Drittel der vorhandenen Bausubstanz in den größeren Städten der Region entstammt der Bauphase der 1960/70er Jahre. Sie prägt über weite Teile das Gesicht unserer Städte und ist im Allgemeinen nicht sehr geschätzt. Trotzdem befinden sich hierunter schützenswerte Bauten und erhaltenswerte Bausubstanz. Denkmalschutz und Denkmalpflege haben in NRW diese Bauphase weitgehend noch nicht erfasst und bewertet. So werden ständig Bauten beseitigt, ohne auf ihren baukulturellen Erhaltungswert überprüft worden zu sein. Welche Qualitäten stecken in dieser langsam wieder geschätzten Bauepoche? Wie kann eine allgemeine Wertschätzung dieser Qualitäten erreicht werden?

Darf´s etwas mehr sein? Die Körnigkeit der Stadt

Darf´s etwas mehr sein? Die Körnigkeit der Stadt

3. Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen

Grund und Boden der Städte sind ein endliches Gut und nicht vergrößerbar oder reproduzierbar. Damit haben sie nicht nur einen Einfluss auf die Gestalt sondern auch auf die Sozialstruktur der Stadt. Aus diesem Grund sind Regelungen für Planen und Bauen erforderliche Leitplanken für den Immobilienmarkt. Größen von Baublöcken, Grundstücken und Parzellen haben erheblichen Einfluss auf die Personenkreise, die in der Stadt investieren können, auf Größen von planenden Büros und ausführenden Firmen. Und damit auch auf das Erscheinungsbild der Stadt, die Gebäudetypologien, die sozialen und Nutzungsmischungen. Sie bestimmen mit ihren Größen und Eigentumsverhältnissen aber auch die zukünftige Veränderbarkeit der Stadt.

Grundstück und Parzelle – die Genetik der Stadt

Grundstück und Parzelle – die Genetik der Stadt

2- Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen

Der Stadtgrundriss aus Straßen, Wegen, Plätzen und Bauflächen ist der genetische Bauplan der Stadt, ein Abbild ihrer Geschichte und der jeweiligen Akteure. Grundstücke und Bauparzellen verweisen in die Geschichte dieser Akteure: Bürgerstädte haben andere Strukturen als Residenz- oder Garnisonsstädte. Handwerker und Händler haben andere Gefüge geschaffen als Industriestädte. Welche Stadttypen haben welche Identitäten entstehen lassen, was sind die prägenden Qualitäten im Stadtgrundriss, dem größten Denkmal unserer Städte? Welche Begabungen haben diese Städte und wie müssen heutige Stadtplanungen mit diesem Erbe umgehen, um Identitäten zu sichern und Maßstäblichkeit zu erhalten?

Die Bürgerstadt weiterbauen – Auftaktveranstaltung

Die Bürgerstadt weiterbauen – Stadtentwicklung und Identität

Auftaktveranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen

Die Städte der Rheinschiene versuchen, mit dem aktuellen Wachstumsdruck umzugehen. Größere Neuordnungsflächen werden häufig mit großformatigen Projektentwicklungen beplant, die tradierte Wohn- oder Arbeitsformen anbieten und wenig zu einer individuellen Identitätsbildung der Städte beitragen. Vorhandene Baubestände werden allzu schnell beseitigt, ohne ihre vorhandenen Potentiale auszuloten. Ihre Grundstücke werden häufig zusammengelegt, der Maßstab der Investements, der Gebäude und der Stadtbausteine vergrößert. Vorherrschend ist im Wohnungsbau die städtebauliche Struktur von Siedlungen ohne Nutzungsmischung. Welche Alternativen gibt es hierzu? Wie kann die Struktur einer Bürgerstadt weiter entwickelt werden?