Eine AFR-Kooperationsveranstaltung mit: > Historisches Archiv der Stadt Köln > Historisches Archiv des Erzbistums Köln > Technische Hochschule Köln
>> ArchitektINNen des Wiederaufbaus <<
Vor 21 Jahren thematisierte das AFR-Jahresprogramm >> Die 100-Jährigen - Architekten des Wiederaufbaus << prägende Architekten der Nachkriegszeit. Sechs Jahre später rückte das Programm >> Baukunst in Archiven - Gedächtnis der Generationen aus Papier und Bytes << die Frage in den Fokus, was von Architektur und ihren Urhebern überliefert wird. Im 30. Jubiläumsjahr des AFR werden nun beide Themen zusammengeführt - indem eine bislang zu wenig beachtete Frage gestellt wird: Wo sind die Architektinnen des Wiederaufbaus? Während sich die Nachlässe vieler Architekten erhalten haben, sind die Spuren ihrer weiblichen Zeitgenossinnen oft lückenhaft oder ganz verschwunden. Einblicke in den Nachlass der Architektin Maria Schwarz im Archiv des Erzbistums Köln und in die aktuelle Forschung von Hannah Am Ende (TH Köln) machen diese Leerstellen sichtbar. Eine anschließende Podiumsdiskussion führt die historische Spurensuche in die Gegenwart und fragt, wie Archive, Institutionen und die Profession heute dafür sorgen können, dass architektonisches Schaffen künftig vollständiger überliefert wird. Denn wer entscheidet, was bleibt - und wessen Geschichte wir morgen noch erzählen können?
Begrüßung > Dr. Ulrich Fischer, Leiter des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv Vorträge > Dr. Joachim Oepen, Leiter des Historischen Archivs des Erzbistums Köln > Hannah Am Ende MA, Promovierende an der TH Köln Diskussion mit den Referierenden, NN (angefr.) und dem Publikum
Veranstaltung am Montag, 12. Oktober 2026 - 19:30 Uhr im Historischen Archiv der Stadt Köln, Eifelwall 5, 50674 Köln, Eintritt frei Um Anmeldung wird gebeten unter: AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de
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