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Veranstaltungen

Erbe mit Erklärungsbedarf – Umgang mit historischen Denkmälern in Köln

Denkmal auf dem Kölner Heumarkt in der Fassung von 2007, anonym - Foto: Jörg Beste

Denkmal auf dem Kölner Heumarkt in der Fassung von 2007, anonym – Foto: Jörg Beste

Montag, 5. Mai 2014, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

5. Veranstaltung im Rahmen des Themenschwerpunktes „Denkmal: Schutz?“

Erbe mit Erklärungsbedarf – Umgang mit historischen Denkmälern in Köln

Der Begriff „Denkmal“ steht nicht nur für Baudenkmäler. Zum Gedenken an Personen, Ereignisse oder Institutionen zieren Denkmäler seit Jahrhunderten Orte in Städten. Einige dieser geerbten Denkmäler stammen aus historisch-politischen Zusammenhängen, die heutigen demokratischen Auffassungen und Geschichtserfahrungen nicht mehr entsprechen. Wie soll mit derartigen Kunstwerken im öffentlichen Raum umgegangen werden, insbesondere, wenn sie renovierungsbedürftig sind oder ihr städtebauliches Umfeld sich ändert? Aktuelle Beispiele in Köln, wie das Heumarktdenkmal, der Bismarckturm oder das Deutzer Kürassierdenkmal werfen Fragen auf.

Impulsvorträge:

  • Dr. Martin Stankowski, Historiker, Köln,
  • Prof. Andreas Kaiser, Vorsitzender Kunstbeirat der Stadt Köln

Anschließende Diskussion mit:

  • Dr. Werner Jung, Direktor NS-Dokumentationszentrum Köln,
  • Prof. Andreas Kaiser, Vorsitzender Kunstbeirat der Stadt Köln,
  • Dr. Martin Stankowski, Historiker, Köln,
  • Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator Köln

Moderation: Jörg Beste, Geschäftsführer Architektur Forum Rheinland 

Denkmal und Schönheit

Montag, 7. April 2014, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

 

„Denkmäler sind Sachen […], die bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen oder die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind“, sagt das Nordrhein-Westfälische Denkmalschutzgesetz. Der Begriff der „Schönheit“ ist für den Denkmalschutz rechtlich nicht relevant. So steht beispielsweise auch der nationalsozialistische Westwall unter Schutz. Insbesondere in der öffentlichen Diskussion über Denkmäler und für das ehrenamtliche Engagement spielt der Wunsch nach „Schönheit“ allerdings häufig eine Rolle für die Akzeptanz von Unterschutzstellungen. Der Wunsch nach architektonischer und städtebaulicher Ästhetik ist dann auch häufig eine Triebfeder für die Rekonstruktion untergegangener Bauten, die von der offiziellen Denkmalpflege kritisch gesehen wird.

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Kompliziert – Denkmalschutz und Denkmalpflege in NRW

Montag, 10. März 2014, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

 

Der Schutz historischer und qualitätvoller Gebäude ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, das in Nordrhein-Westfalen seit 1980 mit einem Gesetz geregelt wird. Der Erhalt identitätsstiftender Gebäude ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein Anliegen, was sich beispielsweise in großem ehrenamtlichem Engagement hierfür zeigt. Andererseits wird auch häufig und intensiv über den Erhalt oder die Veränderung derartiger Gebäuden öffentlich gestritten. Der interessierten Öffentlichkeit macht es die verwirrende Vielfalt der Zuständigkeiten beim Denkmalschutz dabei oft schwer, Vorgehensweisen und Entscheidungen nachzuvollziehen.

 

Eine oberste Denkmalbehörde, zwei Denkmal-Fachämter in Westfalen und Rheinland, Untere Denkmalbehörden in den Städten und Kreisen, Denkmalbehörden bei den Regierungsbezirken, unterschieden nach Baudenkmal und Bodendenkmalpflege. Denkmal-Inventarisierung und praktische Denkmalpflege, Unterschutzstellung und anschließende Abrissgenehmigung: Denkmalschutz ist kompliziert.

 

Die Leiterin des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland, Dr. Andrea Pufke, stellt die Arbeit ihrer Fachbehörde vor und erläutert das Zusammenspiel und die Zuständigkeiten der verschiedenen am Denkmalschutz beteiligten Institutionen: Wie funktioniert das eigentlich in Nordrhein-Westfalen mit Denkmalschutz und Denkmalpflege?

Podiumsdiskussion (v. l. n. r.):
Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin Rheinland, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland
Jörg Beste, Geschäftsführer AFR
Gudrun Schmitz, Leiterin Abteilung Denkmalpflege, Bezirksregierung Köln

Fotos: Elke Wetzig/CC-BY-SA

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Oberregierungsbaurätin Gudrun Schmitz,  Bezirksregierung Köln (Denkmalschutz)

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Interessenkollision Denkmal

Montag, 3. Februar 2014, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Um Denkmäler entwickeln sich häufig viele sehr unterschiedliche Interessen. Die öffentlichen und fachlichen Interessen der amtlichen Denkmalpfleger können hierbei sowohl mit denen der Besitzer, Investoren und Planer aber auch anders gelagerten Ansichten von Vereinen und Initiativen kollidieren.Ob Gebäude schützenwert sind oder nicht und wie bei Veränderungen mit ihnen umgegangen werden soll, sind mitunter konfliktträchtige Fragen. Verschiedene Sichtweisen hierauf sollen zu Wort kommen und Möglichkeiten der Konsensbildung diskutiert werden. Weiterlesen →

Denk mal. Gebäude als Erinnerungsstücke

Montag, 13. Januar 2014, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Der Begriff „Denkmal“ ist mehrdeutig und wird für Erinnerungsorte für Personen und Ereignisse wie auch für Gebäude oder sogar Grünelemente verwendet. Erinnern Denkmäler an schreckliche Ereignisse, werden sie sogar zu „Mahnmälern“. Alle gemeinsam sind Bestandteile unserer Erinnerungskultur, die geschichtliche und gesellschaftliche Entwicklungen im Gedächtnis erhalten möchte.Wie hat sich der Denkmal-Begriff entwickelt? Weshalb und woran wollen wir uns denn erinnern? Woran sollen wir bei Denkmälern eigentlich denken? Welchen Beitrag leisten dabei Gebäude als Erinnerungsstücke? Weiterlesen →

Wo wachsen, wie wohnen? Themenrückblick und Diskussion

Montag, 02.12.2013, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Das Thema Wohnen und Stadtentwicklung hat im Laufe des Jahres eine enorme Dynamik erfahren. In vielen öffentlichen Zusammenhängen wurde die Thematik diskutiert. Das AFR hat hierzu mit neun Veranstaltungen beigetragen.

Viele einzelne Aspekte wurden vorgestellt: von der Statistik über die Historie, die regionalen Zusammenhänge und aktuelle Stadtentwicklungstendenzen. Aus den einzelnen Veranstaltungen wird rückblickend eine Zusammenfassung gezogen und mit Vertretern aus Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung die weitere Entwicklung diskutiert.

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Die Mischung macht´s – Wohnen und soziale Stadtentwicklung

Montag, 07.10.2013, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich 

Ein starker Druck auf dem Wohnungsmarkt führt oft zu Segregation, also einer sozialen Entmischung in der Stadt. In einzelnen Stadtteilen führt er als Gentrifizierung zu Aufwertungs- und damit oftmals Verdrängungstendenzen der ursprünglichen Milieus. In anderen Quartieren sammeln sich dafür soziale Probleme und führen zu sozial schwierigen Stadtteilen.

Welche Möglichkeiten, Regelungen und Strategien bestehen, um diesen Tendenzen entgegen zu wirken, soziale Mischungen zu erhalten und trotzdem Städte und Stadtteile verantwortungsvoll weiter zu entwickeln? Wie kann das betriebswirtschaftliche Interesse der Immobilienwirtschaft in ein gesamtstädtisches Interesse an sozialer Mischung und dem Erhalt von sozialen Milieus eingebunden werden?

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Stadt im Wandel – Themen für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Montag, 09.09.2013, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Das Schlagwort der „Nachhaltigkeit“ in der Stadtentwicklung bedeutet, den Bedürfnissen der jetzigen Generation zu dienen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Dies bezieht sich unter anderem auf Anpassungen bei Energieverbrauch und Klimaschonung, Mobilität und Infrastruktur, Versorgung und Einzelhandel, aber auch auf soziale Nachhaltigkeit.

Wie kann sich die Stadt und vor allem deren Wachstum auf zukünftige Herausforderungen einstellen? 

Was muss getan werden, um unsere Städte nachhaltig weiter zu entwickeln, ohne dabei die Eigenlogik des jeweiligen Ortes zu zerstören?

Anhand eines Berichts zum derzeitigen Entwicklungs- und Forschungsstand werden auch konkrete Ansätze zur Entwicklung von Neubau- und Bestandsquartieren nach individuellen und spezifischen Begabungen aufgezeigt.

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Der andere Markt – Genossenschaften, Baugruppen & Co.

Montag, 01.07.2013, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich 

Wohnen als „marktwirtschaftliche Ware“ ist in den unter Druck geratenen Miet- und Immobilienmärkten unserer Großstädte in die Diskussion gekommen. Zwischen dem zu geringen Angebot öffentlich geförderter Wohnungen und dem stetig teurer werdenden „freien Markt“ finden Normalverdiener immer weniger bezahlbare Angebote an Wohnraum. In früheren Zeiten von Wohnungsnot wurden Wohnungsbaugesellschaften der Städte oder Wohnungsbaugenossenschaften gegründet, die noch heute größere Bestände besitzen.

Zur Eigentumsbildung einfacherer Einkommensschichten über Genossenschaften sind heute die individuell gestalteten Bauten von Baugruppen gekommen, die interessantere (Gemeinschafts-)Wohnideen umsetzen, als der übliche Wohnungsbau des freien Marktes. Dazu sind Genossenschaften und Baugruppen oft sozial agierende und stabilisierende Gemeinschaften im Quartier. Wenn Genossenschaften und Baugruppen in der Lage sind, auch Menschen mit kleineren Einkommen qualitätsvollen Wohnraum zu bieten, der oft noch innovativer und sozial stabilisierend ist, warum wird dann heute nicht mehr Wohnraum vom „anderen Markt“ erstellt? Warum werden diese Bau- und Eigentumsformen von Planungsverantwortlichen im Land und in den Städten nicht stärker gefördert und unterstützt?

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Entwicklungsstrategien für Köln, Bonn und die Region

Montag, 10.06.2013, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich 

Die Region Köln/Bonn läuft auf eine zweipolige Entwicklung zu: Auf der wachsenden Rheinschiene konkurrieren die Flächenansprüche von Wohnen, Gewerbe, Industrie und Infrastruktur mit denen der Landwirtschaft, des Naturschutzes und der Naherholung. Auf welcher Basis kann hier ein Abstimmungs- und Abwägungsprozess zur künftigen räumlichen Entwicklung stattfinden? Ist eine weitere Freiflächeninanspruchnahme auf der Rheinschiene zukunftsfähig?

Bereits 20 km von Köln oder Bonn entfernt zeigt sich dagegen ein anderes Bild: Die ehemals „guten Wohnlagen“ der Region weisen Immobilienwertverluste und Leerstände auf.

Wie kann hier gegengesteuert werden? Welche Talente und Standortprofile lassen sich in der Region arbeitsteilig ausbilden? Wie kann ein gemeinsames Zukunftsbild einer StadtRegion entstehen?

> Wo wachsen, wie wohnen? < ist eine Frage, die sich im regionalen Maßstab stellt.

Der Arbeitsbericht aus der Region liefert eine erste Befundlage und motiviert zu gemeinsamen Strategieansätzen.

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