Montag, 16.04.2012, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland
Der Äußere Grüngürtel von Köln ist eine nach Geschichte, Ausdehnung und Vielfalt in Deutschland einmalige Grünanlage. Über lange Zeit erhielt er allerdings nicht die notwendige Aufmerksamkeit für Erhalt, Nutzung und Weiterentwicklung. Mit dem Entwicklungskonzept „Grüngürtel: Impuls 2012″ soll er erhalten, weitergestaltet und vervollständigt werden.
Die Kölner Grün Stiftung hat hierzu eine Planung bei den Büros WGF, Nürnberg und AS&P, Frankfurt/M. in Auftrag gegeben, die der Stadt Köln zur Umsetzung geschenkt werden soll. Die Stadt Köln hat hierzu einen Bürgerbeteiligungsprozess gestartet, in dem die Bürgerschaft aufgerufen ist, sich am Planungsprozess aktiv zu beteiligen. Inzwischen haben sechs Beteiligungstermine zu drei Abschnitten des Grüngürtels stattgefunden und es können bereits erste Ergebnisse der Planungen und ihrer Qualifikation durch die Bürger gezeigt werden.
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Montag, 05.03.2012 | 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland
Das historisch bedeutsame Kölner Grünsystem ist heute in regionale Grünflächen und in weitere unbebaute Bereiche eingebunden. Diese sind häufig nicht erkennbar als Freiflächen definiert und werden oft als Resträume urbaner und suburbaner Entwicklungen verstanden. Die Regionale 2010 hat hierfür mit dem »Masterplan Grün« eine Rahmenplanung entwickelt, die das Handeln der beteiligten Kommunen für einen qualitätvollen Grünraumerhalt koordinieren soll.
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Montag, 06.02.2012, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland
Die Kölner Grünanlagen mit ihrer Geschichte, Gestalt und Vielfalt haben eine Sonderstellung gegenüber vielen anderen Großstädten. In Köln gab es beispielsweise keine Hofgärten, wie in den rheinischen Nachbarstädten Düsseldorf und Bonn. Prägende Grünanlagen der Stadt entstanden zum größten Teil auf ehemals militärischen Arealen. Hier wurden im Laufe der Zeit bürgerschaftlich genutzte Parks entwickelt. Aber auch bürgerliche Schmuckanlagen sind Teil der Kölner Freiraumgeschichte. Heute ist das Kölner Grün ein starkes städtisches Merkmal und ein unverzichtbares Element für die Lebensqualität in den dichten Stadtquartieren. In dieser Funktion wird es zurzeit auf historischen Wurzeln besonders intensiv weiter entwickelt.
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Montag, 09.01.2012, 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland
Grüne Stadtelemente und insbesondere öffentliche Grünflächen sind heute Kennzeichen von Urbanität und Lebensqualität für Stadtbewohner. Diese Elemente des öffentlichen Raumes haben sich aber erst später in der Stadtbaugeschichte entwickelt. Aus privaten Nutz- und Erholungsgärten begüterter Patrizier und Klöster sowie den Schmuckanlagen der Herrscher sind Stadtgärten und Volksparks geworden. Wie sich diese Entwicklung vollzogen hat und was sich für unterschiedliche Typologien urbanen Grüns entwickelt haben, wird hier untersucht.
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05.12.2011, 19:30 Uhr, UAA, im Rahmen des Jahresthemas „Baukunst in Archiven – Gedächtnis der Generationen aus Papier und Bytes“.
Zum Abschluss der Jahresreihe über Baukunst in Archiven bietet das Architektur Forum Rheinland die Möglichkeit, eine einmalige Einheit aus dem gebauten Werk eines großen Architekten, der Bewahrung seines Nachlasses und einer Bibliothek zur Architekturwissenschaft zu erleben.
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Montag, 07.11.2011 | 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eintritt frei | Keine Anmeldung erforderlich | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland |
Das Historische Archiv der Stadt Köln beherbergte mit ca. 70 Vor- und Nachlässen die größte Architektursammlung in NRW. Das beim Einsturz untergegangene Archivgut wurde geborgen und in Asylarchiven in ganz Deutschland zwischengelagert. Das gerettete Archivgut wird dort noch immer Blatt für Blatt mit der Bergungssoftware erfasst.
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Montag, 12.09.2011 | 19:30 Uhr | Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14, Köln | Eintritt frei | Keine Anmeldung erforderlich | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland
Für das Historische Archiv der Stadt Köln und die Kunst- und Museumsbibliothek wird am Eifelwall das gemeinsame Archiv- und Dokumentationszentrum gebaut. Hier werden beide Institutionen mit neuen Konzepten eine aktivere Rolle im Kulturleben der Stadt Köln und darüber hinaus spielen. Insbesondere die Möglichkeit zur Bereicherung des baukulturellen Dialogs in Köln durch die Nachlasssammlung des Historischen Archivs, die Bestände der Bibliothek zu Architektur und Stadtplanung sowie des Rheinischen Bildarchivs zur Kölner Stadtentwicklung sind für das Architektur Forum Rheinland von Interesse.
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Montag, 04.07.2011 | 19:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Eintritt frei | Keine Anmeldung erforderlich | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland
Auch in Wirtschaftsarchiven finden sich bedeutende baukulturelle Nachlässe. So wurde im Bergbau-Archiv Bochum der Nachlass der Architekten Schupp & Kremmer der Zeche Zollverein und vieler weiterer wichtiger Industruiebauten erschlossen. Fritz Schupp und Martin Kremmer gelten als bedeutendste Architekten für Bergwerksanlagen in Deutschland. Mit der Schachtanlage Zollverein XII in Essen und dem Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar gehören aktuell gleich zwei ihrer Projekte zum UNESCO-Weltkulturerbe. Angesichts des Verlusts der schriftlichen Büroüberlieferung kommt dem zeichnerischen Nachlass der Architekten umso größere Bedeutung zu. Dieser konnte 2002 im Umfang von gut 17.500 Plänen und Zeichnungen in das Bergbau-Archiv beim Deutschen Bergbau-Museum Bochum übernommen werden. In dem zentralen deutschen Wirtschaftsarchiv für die Branche des Bergbaus erfolgte mit Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung eine modellhafte archivfachliche Bearbeitung. Diese war die Voraussetzung für eine zugleich durchgeführte baugeschichtliche Analyse des Nachlasses in Form einer Dissertation an der RWTH Aachen.
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Montag, 06.06.2011 | 19:30 bis 21:30 Uhr | Eintritt frei | Keine Anmeldung erforderlich | Historisches Archiv des Erzbistums Köln, Gereonstr. 2-4, 50670 Köln | Veranstalter: AFR Architektur Forum Rheinland |
Baukulturelles Archivgut wird nicht nur in Architekturarchiven und Stadtarchiven gesammelt, sondern auch in Archiven, die Institutionen und Themen vertreten, die zur Baukultur beitragen. So sammelt das Archiv des Kölner Erzbistums Nachlässe wichtiger Architekten kirchlicher Bauten. Der Nachlass von Rudolf Schwarz ist als Vorlass seiner Frau Maria Schwarz in diesem Archiv untergebracht und vollständig erschlossen worden. Er stellt den meistausgehobenen Bestand des Hauses dar. Führungen und kurze Vorträge zeigen die baukulturellen Archivalien und ihre Lagerung sowie die Netzwerkaufgabe des Archivs für viele kleinere Pfarrarchive im Bistum.
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Montag, 09.05.2011 | 19:30 Uhr | Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14, 50667 Köln | Eintritt frei | Keine Anmeldung erforderlich | Eine Veranstaltung des AFR Architektur Forum Rheinland
Das Historische Archiv der Stadt Köln beherbergt mit ca. 70 Nachlässen die größte Architektennachlass-Sammlung in Nordrhein-Westfalen. Hier sind mit der Restaurierung und Bewahrung derartiger Nachlässe bereits viele Erfahrungen gemacht worden, die nun nach dem Einsturz ein riesiges Arbeitsfeld bekommen haben. Die Architektennachlässe des Historischen Archivs sind durch den Einsturz stark betroffen: Die besonderen Materialien und Formate der Skizzen, Zeichnungen und Pläne weisen auch besondere Schadensbilder auf. Die Restaurierung stellt durch die speziellen Schadensbilder eine große Herausforderung dar. Das Kölner Archiv ist somit heute der Standort für Restaurierungsspezialisten geworden.
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