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Archiv der Kategorie: Veranstaltungen
Zum Gedenken an Maria Schwarz
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Die Veranstaltung folgt der Corona-3G-Regelung. Wir bitten um das Tragen einer FFP2-Maske. Den Veranstaltungsort erreichen Sie mit dem ÖPNV: Haltestelle Piusstraße.
>> Öffentlicher Raum am Fluss – D | K | BN <<
Schwerpunkt des fünften Abends im AFR-Jahresthema „Stadt und Fluss“ ist der öffentliche Raum am Rhein in den Städten Köln, Düsseldorf und Bonn, deren entsprechende städtebauliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte vorgestellt werden.
In dieser Zeit sind diese drei Städte „wieder an den Rhein gebracht“ worden, indem mit Promenaden, Plätzen und Parks, aber auch mit Uferbebauung neue, attraktive Lebensräume für Fußgänger, Radfahrer und Skater, für Sport- und Freizeitnutzungen geschaffen wurden. Die unterschiedlichen Typologien und thematischen Ansätze werden jeweils beleuchtet.
Ein kurzer Ausblick wird sich im Anschluss mit der Frage zukünftiger Potentiale des öffentlichen Raums am Fluss befassen:
Welche Ideen des Weiterbaus gibt es? Was sehen die derzeitigen Masterpläne vor?
Einführung:
> Judith Kusch, Köln, Vorstand AFR
> Dr. Ursula Muscheler, Düsseldorf, Kuratorin AFR
Impulsvorträge:
> Anne Luise Müller – Köln
Dipl. Ing. Arch., Städtebauarchitektin, Leiterin a.D. Stadtplanungsamt Köln
> Prof. Benedikt Stahl – Düsseldorf
Dipl. Ing. Arch., Dekan FB Architektur, Alanus Hochschule Alfter
> David Baier – Bonn
Dipl. Ing. Landschaftsarch., Leiter Amt für Umwelt und Stadtgrün Bonn
Gespräch mit den Referienden

Rheinpromenade Düsseldorf [ohne Verweilverbot] – Foto: Jörg Beste
>> Gartenschau und Stadtentwicklung am Fluss – Grünräume am Ufer <<
Anlässe für die Entwicklung von ufernahen Freiflächen können durchaus unterschiedlich sein. Ein Vergleich von vier Städten am Rhein zeigt allerdings, dass sich die Ziele gleichen: Man wollte öffenliche Grünräume für die Städte am Ufer gewinnen.
Gartenschauen waren der Anlass, um in den Städten Koblenz, Bonn, Köln und Leverkusen qualitätvolle Grünflächen entwickeln zu können. Hiermit wurden die Uferflächen für die Allgemeinheit gesichert und den Städten Erholungsräume geschaffen.
Welche Entwicklungsziele die verschiedenen Städte am Fluss jeweils verfolgt haben, ob diese Ziele erreicht wurden und ob die Grünräume am Fluss nach den Gartenschauen komplett erhalten bleiben, zeigen die Kurzvorträge von Fachleuten aus den vier rheinischen Städten.
Einführung:
> Gudrun Schmitz, Vorstand AFR
Impulsvorträge:
> Anna Maria Schuster
Geschäftsführerin „Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V.“
> Dieter Fuchs
Leiter Stadtgrün, Amt für Umwelt und Stadtgrün, Bundesstadt Bonn
> Dr. Joachim Bauer
Stv. Leiter, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Stadt Köln
> Stefan Karl
Fachbereichsleiter Stadtplanung zusammen mit
> Ulrich Hammer
Abt.leiter Unterhalt, Fachbereich Stadtgrün, Stadt Leverkusen
Gespräch mit den Referienden
>> Fluss als Verkehrsweg – Rheinischer Vaporetto <<
Der Rhein ist nicht nur das verbindende und identitätsstiftende Element der Region. Er stellt auch eine lineare Trennung zwischen den beiden Regionshälften dar, die zurzeit mit den wenigen, größtenteils maroden Brücken über weite Strecken nur schwer zu überwinden ist. Gleichzeitig ist der Fluss als kostenloser Verkehrsweg vorhanden, der mit dem Schiff deutlich schneller und preisgünstiger überquert werden kann, als mit Brücke oder Tunnel.
Im letzten Jahr wurde eine „Machbarkeitsstudie zu einem Wasserbussystem auf dem Rhein“ von den Städten Köln, Leverkusen und Wesseling unter Beteiligung von Region Köln/Bonn e.V. beauftragt und im März dieses Jahres hierzu ein Zwischenbericht veröffentlicht. Die hier dargestellten ersten Ergebnisse der Studie geben bereits interessante Einblicke und werden vom Untersuchungsbüro vorgestellt. Hierzu werden von der Stadt Köln als federführender Auftraggeberin die Zusammenhänge und die weiteren Schritte der Untersuchung dargestellt.
Anschließend sollen die ersten Ergebnisse mit ihren Möglichkeiten für den ÖPNV und die Entwicklungen der Städte sowie der gesamten Region diskutiert werden.
Einführung:
> Jörg Beste, Geschäftsführer AFR
Impuls/Vortrag:
> Klaus Harzendorf, Leiter Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung, Stadt Köln
> Rimbert Schürmann, PTV Transport Consult GmbH, Karlsruhe
Diskussion mit den Referenten und:
> Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Region Köln-Bonn e.V.
> Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer VRS/NVR.
> Prof. Hartmut Topp, Verkehrsplaner, Kaiserslautern
[2021] >> Stadt und Fluss <<
Das Jahresprogramm des Architektur Forum Rheinland 2021
Stadt und Fluss – Ein besonderes Verhältnis
Das Architektur Forum Rheinland widmet sich 2021 dem Verhältnis von Stadt und Fluss.
Die Beziehung von Städten und Flüssen ist seit Jahrtausenden eine besondere. Flüsse sind aus vielfältigen Gründen der Gründungsort wichtiger Städte gewesen: als Hafenstädte, an Handelsrouten, als Zollstationen oder Flottenstützpunkte, an Furten, als Grenzbastionen oder Brückenköpfe u. v. m.
Im Laufe der Zeit verändert sich dieses Verhältnis, der Fluss prägt die Entwicklung der jeweiligen Stadt allerdings weiter, oft als innere Grenze oder als großer Freiraum, als spektakuläre Blickachse mit ikonischen Flussansichten und als Sehnsuchtsort der Verbindung über sie hinaus.
Was macht dieses Verhältnis heute aus? Wie sind Städte im Rheinland heute vom Fluss geprägt? Wie verzahnt sich die Stadtlandschaft mit der Flusslandschaft? Wem gehören die Ufer und wie werden sie genutzt? Was machen Städte aus ihrer Lage und dem Identifikationsort Fluss? Ist er Grenze, Barriere oder verbindendes Element? Welches Gesicht zeigen die Städte zum Wasser? Welche Chancen ermöglichen heute die Wechselwirkung von Stadtentwicklung und städtischer Flusslandschaft in Bezug auf Nachhaltigkeit, neue Formen der Mobilität sowie Attraktivität und die Nutzbarkeit öffentlicher Räume?
In einer Zeit, in der viele Bürger:innen ihre eigene Stadt wieder intensiver erkunden und erleben, ihre Stärken und Schwächen neu wahrnehmen und öffentliche Räume anders beanspruchen, möchte das AFR die Lagegunst der rheinischen Städte am Strom in den Blick nehmen, um mit dem besonderen Verhältnis von Stadt und Fluss Qualitäten und Potentiale stärker ins Bewusstsein zu holen.
Geschüttelt, nicht gerührt – Urbane Mischung will geplant sein
Geschüttelt, nicht gerührt – Urbane Mischung will geplant sein
Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen
Wie kann man Urbanität in neuen Stadtquartieren erzeugen? Diese Frage bewegt Bürgerschaft, Stadtverwaltungen und Planende in den wachsenden Städten. In Wien wird seit 2003 eins der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas – die Seestadt Aspern – entwickelt. Mehr als 6.000 der zukünftig mehr als 20.000 Menschen wohnen inzwischen dort, es entstand eine ausgeklügelte Nutzungsmischung von Wohnen, Bildung, Kultur, Sozialem, Forschung und Dienstleistungen bis hin zu produzierendem Gewerbe, 20.000 Arbeitsplätze werden entstehen. Die mit einem Mobilitätsfond finanzierten Mobilitätskonzepte wurden als vorbildlich ausgezeichnet.
Die Bürgerstadt weiterbauen: Stadtentwicklung und Baukultur
Die Bürgerstadt weiterbauen: Stadtentwicklung und Baukultur
Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen
Die Städte der Rheinschiene versuchen, mit dem aktuellen Wachstumsdruck umzugehen. Größere Neuordnungsflächen werden häufig mit großformatigenProjektentwicklungen beplant, die altbekannte Wohn- oder Arbeitsformen anbieten und wenig zur individuellen Identitätsbildung der Städte beitragen. Vorhandene Baubestände werden allzu schnell beseitigt, ohne ihre möglichen Potentiale auszuloten. Grundstücke werden häufig zusammengelegt, der Maßstab der Investments, der Gebäude und der Stadtbausteine vergrößert. Welche Alternativen gibt es hierzu? Wie verhalten sich Stadtentwicklung und Baukultur heute? Hierzu werden verschiedene Planungsaspekte zusammen getragen und in ihrem baukulturellen Verhältnis zueinander diskutiert.
Referent: Reiner Nagel, Potsdam
Montag, 07. Mai um 19.30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal
Darf´s etwas mehr sein? – Die Körnigkeit der Stadt
Darf´s etwas mehr sein? – Die Körnigkeit der Stadt
Veranstaltung im AFR-Jahresprogramm 2018: Die Bürgerstadt weiterbauen
Grund und Boden der Städte sind ein endliches Gut, nicht vergrößerbar oder reproduzierbar.
Dieses Gut hat nicht nur einen Einfluss auf die Gestalt, sondern auch auf die Eigentums- und Sozialstruktur der Stadt. Und deshalb sind entsprechende Regelungen für Planen und Bauen erforderliche Leitplanken für den Immobilienmarkt – insbesondere wachsender Städte. Die geplanten Größen von Baublöcken, Grundstücken und Parzellen haben mit den möglichen Gebäudegrößen erheblichen Einfluss auf die Personenkreise, die in der Stadt investieren können. Die Körnigkeit – also die Größen der Gebäude als Stadtbausteine – die Gebäudetypologien und die sozialen und Nutzungsmischungen sind wesentliche Faktoren einer lebenswerten „Bürgerstadt“ und ihrer zukünftigen Veränderbarkeit.
Die Stadt Tübingen hat seit ca. dreißig Jahren bei der Planung ihrer Entwicklungsflächen konsequent auf Parzellierung von Flächen und damit die Bürger als Eigentümer, auf Nutzungsmischung und soziale Mischung gesetzt. Anhand von realisierten Beispielen und einem Blick in die Zukunft sollen bestimmende Faktoren für zukünftige Planungsentscheidungen vorgestellt und diskutiert werden.
Referentin: Ulla Schreiber, Krefeld, Baubürgermeisterin Tübingen 2002 – 2010
Montag, 09. April um 19.30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal
Brauchbares Erbe oder ungeliebter Nachlass – Umgang mit Bauten der 1960/70er
Brauchbares Erbe oder ungeliebter Nachlass – Umgang mit Bauten der 1960/70er
Der Baubestand der 1960/70er Jahre stellt die umfangreichste Epoche unseres Gebäudebestands dar. Inzwischen sind um die fünfzig Jahre vergangen und diese Bestände geraten in den wachsenden Städten unter erheblichen Veränderungs- bzw. Beseitigungsdruck.
Eine allgemeine denkmalpflegerische Bewertung dieser Epoche hat noch nicht stattgefunden während bereits viele Bauten unbewertet verschwinden. Aber nicht nur aus baukulturellen, auch aus volkswirtschaftlichen und ökologischen Gründen sollten diese Bauten unter dem Aspekt des Erbes einer Epoche betrachtet werden.
Was ist schützenswert, was erhaltenswert und was ist nutzbar? Ist die Architektur der Nachkriegsmoderne „brauchbares Erbe oder ungeliebter Nachlass“? Was passiert, wenn baukulturelle und wirtschaftliche Interessen sich (scheinbar) widersprechen? Wenn Eigentümer dagegen sind, dass ihr Haus unter Denkmalschutz gestellt werden soll? Diese Fragen sollen anhand einiger aktueller Diskussionen um Bauten der Nachkriegsmoderne aufgeworfen werden.
Einführung:
> Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator, Stadt Köln
Referierende:
> Dr. Martin Bredenbeck, Geschäftsführer Rheinischer Verein RVDL, Köln
> Dr. Christine Kämmerer, Landesinitiative StadtBauKultur NRW, Gelsenkirchen
Montag, 04. Juni um 19.30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal



