| Wohnen oder Grün in Köln – Foto G. Schmitz |
>> Wohnen oder Grün? – Wohnen UND Grün! <<
Unter den Titeln 2012 >> Grün, grüner Köln? << und 2013 >> Wohngebiet Rheinland – wo wachsen, wie wohnen? << widmete sich das AFR den Thematiken von Wohnungsdruck, Grünentwicklung und Flächenkonkurrenzen.
Über zehn Jahre später sind die Herausforderungen für die rheinische und insbesondere die Kölner Stadtentwicklung nach wie vor groß. Fast die Hälfte der gesamten Stadtfläche ist schon heute bebaut oder versiegelt. Der Bedarf an Flächen für Wohnraum und Gewerbe ist weiterhin groß, Grund und Boden lassen sich aber nicht vermehren. Gleichzeitig ist der Schutz der Grün- und Freiflächen sowie der wertvollen Böden existentiell für Klimaschutz und Klimavorsorge. Wie können wir mit den Herausforderungen durch Flächenkonkurrenzen umgehen? Wie können die baulichen Bedarfe für Wohn- und Gewerbenutzung mit dem Natur- und Bodenschutz in Einklang gebracht werden? Expertin und Experten geben Hinweise und erläutern vorhandene Instrumente.
Begrüßung
> Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland
Einführung und Moderation
> Gudrun Schmitz, stv. Vorsitzende Architektur Forum Rheinland
Vorträge
> Tom Escher, Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW, Fachbereich 32 Bodenschutz, Altlasten, Ökotoxikologie
> Dr. Susanne Frey-Wehrmann, Stadt Aachen, Fachbereich Klima und Umwelt – Untere Bodenschutzbehörde
> Markus Reinders, stellv. Geschäftsführer Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Bonn
Diskussion mit den Referierenden
und mit dem Publikum
Veranstaltung am Montag, 06. Juli 2026 19:30 Uhr im Domforum Köln,
Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal – Eintritt frei
| Wo wachsen, wie wohnen: „Die Welle“ (© 2026 Christian Wendling, ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS) |
>> Wo wachsen, wie wohnen? – Ein Architekturspaziergang <<
In über 20 Jahren hat das AFR immer wieder Exkursionen zu interessanten Orten angeboten, so auch im diesjährigen Jubiläumsprogramm: Im Jahr 2013 beschäftigte sich das Jahresprogramm >> Wohngebiet Rheinland – wo wachsen, wie wohnen? << mit aktuellen Entwicklungen des Wohnungsbaus im Rheinland und insbesondere in Köln.
Hierzu kann nun mit „Die Welle“ ein aktuell in der Fertigstellung befindliches Großprojekt besichtigt werden. Ein Projekt mit einer wechselvollen Entstehungsgeschichte am ehemaligen, Asbest-belasteten Senderstandort der „Deutschen Welle“, die nach nur 23 Jahren Nutzung der Hochhäuser (Planungsgruppe Stieldorf 1974–1980) 2003 nach Bonn gezogen war. Aktuell findet diese Entwicklung nach Wettbewerb (2015) und Rückbau des Bestandes (2019-2021) ihren Abschluss mit einem Wohnviertel als neuer Nutzung. Der erste Bauabschnitt ist fertiggestellt und wird bereits bezogen, die zwei folgenden Bauabschnitte sind im Rohbau fertig und lassen das Gesamtquartier erkennbar und bewertbar werden.
Ein innerstädtisches Konversionsprojekt, ausschließlich Mietwohnungsbau aus bestehend, mit einer für aktuelle Vorhaben erstaunlichen Dichte und urbaner Lebensqualität, wird vor Ort von den Planenden des Büros ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS vorgestellt und erläutert. Bei gutem Wetter können dazu mit einem Spaziergang In der näheren Umgebung noch weitere aktuelle Wohnungsbauprojekte („Vorgebirgsgärten“, Lorber Paul Architekten, etc.) besucht werden.
Treffpunkt um 18:00 Uhr am Raderberggürtel
zwischen Mertener und Els-Vordemberge-Straße im Durchgang zum Innenbereich.
ÖPNV: Bus 130, 132, 134 Hst. Bonner Str./Gürtel
MIV: Parkmöglichkeiten am Ende der Mertener Straße
Begrüßung
> Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland
Erläuterung
> Andreas Kühn, Mirko Bergmann, NN, Büro ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS
Diskussionsmöglichkeit mit den Teilnehmenden
Veranstaltung am Montag, 01. Juni 2026 18:00 Uhr,
vor Ort am Raderberggürtel – Eintritt frei
„noch zu retten“ – Foto Jörg Beste
>> Welche Kirchen lassen wir noch im Dorf? <<
In den Jahren 2006 und 2007 veranstaltete das AFR eine Doppelreihe mit 19 Veranstaltungen unter dem Titel „Die Kirche im Dorf lassen“. Am Beginn einer allgemeinen Diskussion um aus ihrer Nutzung fallender Kirchengebäude wurde zum ersten Mal intensiv die heraufziehende Problematik öffentlich beleuchtet. Bis heute wurden hierbei in 20 Jahren viele Erfahrungen gewonnen, die Situation ist allerdings trotzdem nicht einfacher geworden. Welche Qualitäten der Kirchengebäude stehen heute im Fokus der Diskussion? Welche Interessen bestehen dabei aus gesellschaftlicher Sicht am Erhalt von Kirchengebäuden? Welche Anstrengungen müssen unternommen werden, um möglichst viele der wertvollen Gebäude mit einer sinnvollen Nutzung erhalten zu können? Ein Blick in die pastorale Arbeit in der Kölner Innenstadt und ein aktuelles Projektbeispiel an der Lukaskirche in Köln-Porz können Hinweise geben.
Begrüßung > Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland Einführung, Impuls und Moderation > Jörg Beste, Geschäftsführer Architektur Forum Rheinland Inputs: > Dr. Dominik Meiering, Kunsthistoriker, lt. Pfarrer der Kölner Innenstadtgemeinden > Prof. Dr. Barbara Welzel, Kunsthistorikerin, Universität Dortmund > Dr. Rolf Theobold, Pfarrer Ev. Kirchengemeinde Köln-Porz Diskussion mit den Referierenden und dem Publikum
Veranstaltung am Montag, 09. März 2026 19:30 Uhr im Domforum Köln, Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal – Eintritt frei
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