
„Köln liebt Disch“: Denkmal Disch-Haus – Foto Jörg Beste
Podiumsgespräch
„Das Amt des Stadtkonservators Köln“
Nach der Partnerveranstaltung 2024 zu „Problematischen Denkmälern“ veranstalten AFR und der Regionalverband Köln des RVDL in diesem Jahr eine gemeinsame Veranstaltung mit Blick auf die Situation, Aufgaben und aktuellen Herausforderungen der größten kommunalen Denkmalbehörde in Nordrhein-Westfalen. Hierzu werden der Leiter und der stellvertretende Leiter des Stadtkonservatoramts der Stadt Köln Einblicke in ihre Arbeit geben.
Begrüßung und Moderation:
> Jörg Beste, Geschäftsführer des AFR
> Martin Lehrer, Geschäftsführer des RVDL-Regionalverbandes Köln
Input und Gespräch:
> Dr. Thomas Werner, Leiter Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege, Stadt Köln
> Dr. Daniel Buggert, stv. Leiter Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege, Stadt Köln
Diskussion mit dem Publikum
Veranstaltung am Donnerstag, 27. März 2025 19:30 Uhr im Domforum Köln,
Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal – Eintritt frei
>> Beteiligungskultur morgen – Wo geht die Reise hin? <<
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gehört heute bereits in vielen Prozessen der Stadtentwicklung, Stadtplanung und Architektur zum Alltag. Doch wie bringen wir diese Ideen in die Zukunft? Wie gelingt es, möglichst wirksame Prozesse – analog oder digital – der nächsten Generation mit auf den Weg zu geben?
Und welche Rolle spielen dabei die Hochschulen? Wie kann man Beteiligung lehren? Welche Kompetenzen gilt es hierfür bei den künftigen Absolvent*innen aufzubauen? Zur Diskussion dieser Fragen lädt der AFR in Zusammenarbeit mit der TH Köln zu einem Gespräch mit kurzen Impulsen aus Praxis und Lehre ein.
Eine Partnerveranstaltung mit der Fakultät für Architektur der TH Köln
Begrüßung:
> Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland
Einführung in das Thema und Moderation:
> Prof. Dr. Daniel Lohmann, TH Köln, Vorstand Architektur Forum Rheinland
Inputs:
> Prof. Dr. Renée Tribble, Professorin für Städtebau, Bauleitplanung und Prozessgestaltung. Fakultät für Raumplanung der TU Dortmund.
> Roland Gruber, Mag. Arch. MAS MBA, Partner und Gründer Büro nonconform, Kärnten (Österreich).
> Prof. Dr. Florian Kluge, Leiter Institut für Prozessarchitektur, Lehrgebiet Projektmanagement, Dekan Fachbereich Architektur Alanus Hochschule, Alfter.
Diskussion mit den Referierenden und dem Publikum
Veranstaltung am Montag, 07. Oktober 2024 19:30 Uhr im Domforum Köln,
Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal
Eintritt frei

Luther-Haus Köln-Marienburg – Arch. Clemens Klotz 1934 – Foto J. Beste
Podiumsdiskussion zum Thema „Problematische Denkmäler“
Das Architektur Forum Rheinland (AFR) sowie der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL), Regionalverband Köln veranstalten gemeinsam Eine Podiumsdiskussion über so genannte problematische Denkmäler:
Immer häufiger werden auch in Köln Denkmäler auf die politischen Rahmenbedingungen ihrer Entstehung oder Nutzung hinterfragt. Gebäude oder Kunstwerke im öffentlichen Raum, die im Zusammenhang mit Kolonialgeschichte oder Nationalsozialismus stehen, geraten in die Kritik, was ihre Erhaltung angeht. Dies betrifft beispielsweise die ehemalige Luftnachrichtenzentrale in Köln-Merheim, den Bismarckturm in Marienburg oder Denkmäler der Hohenzollern-Kaiser und -Könige. Wie geht man damit um – muss der Denkmalbegriff um politisch-weltanschauliche Aspekte erweitert werden? Steht uns sogar eine Art Bildersturm ins Haus? Oder kann die ambivalente Geschichte der Denkmäler für demokratisch-didaktische Lernprozesse genutzt werden?
Es diskutieren:
> Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst, Institut für Afrikanistik der Universität zu Köln,
> Dr. Henning Borggräfe, Direktor des NS-Dokumentationszentrums Köln,
> Tobias Flessenkemper, Vorsitzender des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftschutz,
> Jérôme Lenzen, Geschäftsführer des Kölner Instituts für Kulturarbeit und Weiterbildung
> Elfi Scho-Antwerpes, Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Köln.
Moderiert wird die Veranstaltung von Jörg Beste, Geschäftsführer des AFR, sowie Martin Lehrer, Geschäftsführer des RVDL-Regionalverbandes Köln.
Veranstaltung am Donnerstag, 18. April 2024 19:30 Uhr im Domforum Köln,
Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal
Eintritt frei

PARTIZIPATION – Alibi oder Grundlage demokratischer Planung | Plakat zur BDA-Ausstellung 1973 – Archiv Schaller
>> Do it yourself-Stadtentwicklung – Bürger:innen
und Planer:innen mischen sich ein <<
Mit bereits damals aktiven Zeitzeug:innen wird ein Blick auf die Fragestellungen und Reaktionen in der Hochzeit bürgerschaftlichen Widerstands geworfen. Dabei werden Kritik und ihre Äußerungsformen auf der einen Seite thematisiert.
Auf der anderen Seite werden planerische Reaktionen beleuchtet, die die Kritiken aufgenommen haben.
Was waren die Kritikpunkte, die zur Bildung von Bürger:inneninitiativen, zu Hausbesetzungen, Demonstrationen und Bürger:innenplanungen geführt haben?
Welche Chancen hatten Bürger:innen, Initiativen und innovative Planende, sich gegen gut eingespielte Mechanismen durchzusetzen, um neue, zukunftsfähige Ansätze realisieren zu können? Was wurde damit erreicht?
Und wie verhält sich dies zu Fragestellungen an die heute notwendige Veränderbarkeit der Stadt? Die Gestaltung der Stadt mit neuen Verhältnissen von Mobilität und Aufteilung des Öffentlichen Raums, bezahlbares Wohnen sowie entsprechende Machtverhältnisse werden auch heute wieder verhandelt.
Begrüßung:
> Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland
Einführung in das Thema:
> Judith Kusch, stv. Vorsitzende Architektur Forum Rheinland
Moderation:
> Jürgen Keimer, Kurator Architektur Forum Rheinland
Diskutanten:
> Barbara Moritz, ehem.: Bürgerinitiative Altstadt Süd, MdR; Köln
> Christian Schaller, Architekt BDA, Köln
> Dr. Martin Stankowski, Stadtchronist und Publizist, Köln
Diskussion mit dem Publikum
Veranstaltung am Montag, 08. April 2024 19:30 Uhr im Domforum Köln,
Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal
Eintritt frei

| „Wat fott es es fott“ – Foto: Jörg Beste |
Im Jahresprogramm 2023 beschäftigte sich das AFR aus seiner ‚rheinischen Sicht‘ mit der Fragestellung nach Weiterentwicklung und Weiternutzung des vorhandenen Baubestands: „Die Stadt ist schon gebaut. Wie können wir Gebäude von Gestern sinnvoll für unsere Anforderungen von Morgen nutzen?“
Hierzu wurden im Laufe des Jahresprogramms verschiedene Aspekte in sieben Veranstaltungen und 16 Referaten erörtert sowie mit 20 Expertinnen und Experten und dem Publikum diskutiert.
Die Themen und Referate werden nun in einer Zusammenschau rekapituliert und zum Abschluss der Reihe erläutert Reiner Nagel, Vorstand der Bundesstiftung Baukultur, die Notwendigkeit einer Neuorientierung beim Planen und Bauen:: „Die Zukunft des Bauens liegt in einer neuen Umbaukultur. Angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Energiekrise muss der Kreislauf von fortwährendem Abriss und Neubau unterbrochen werden. (vgl. Baukulturberichts 2022/23)
Wie das zukünftig besser gelingen kann, soll mit Vertretenden aus Baupraxis, Lehre und Landespolitik diskutiert werden.
Rückblick und Begleitung der Veranstaltung:
> Jörg Beste, Geschäftsführer Architektur Forum Rheinland
Referent:
> Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Potsdam
Diskussion mit dem Referenten und
> Prof. Anne-Julchen Bernhardt, BeL Sozietät für Architektur,
Professur RWTH Aachen
> Arndt Klocke, Kölner Landtagsabgeordneter, Sprecher für Bauen und Wohnen
Fraktion B90/Die Grünen im Bauausschuss des Landtags
> Judith Kusch, Architektin BDA, stv. Vorsitzende Architektur Forum Rheinland
Moderation:
> Jürgen Keimer, Journalist, Kurator AFR, Vorstand hdak
Veranstaltung am Montag, 04. Dezember 2023 19:30 Uhr im Domforum Köln,
Domkloster 3, gegenüber Dom-Westportal
Eintritt frei