Vierte Veranstaltung der Themenreihe „Türme in der Stadt.
Hochhäuser der 1920er und 1930er Jahre sind häufig schon lange denkmalgeschützt. Aktuell stehen nun entsprechende Entscheidungen zu einer Vielzahl von Bauten aus den 1950er bis 1970er Jahren an. Hier ergeben sich neben dem Umgang mit ganz anderer Bautechnik und Materialität auch Fragen der städtebaulichen Einordnung, die zur Zeit der Erbauung von völlig verschiedenen städtebaulichen Leitbildern ausging als heute.
Aktuelle Beispiele aus Köln zeigen die Bandbreite des Umgangs mit Hochhäusern der Nachkriegszeit: Vor einiger Zeit wurde das Hochhaus des ehemaligen Polizeipräsidiums abgerissen, noch in diesem Jahr soll die Sprengung des ehemaligen Deutsche-Welle-Hochhauses anstehen. Das ehemalige Lufthansahochhaus und das TÜV-Rheinland-Hochhaus sind und werden mit neuen Fassaden saniert und das ehemalige Colonia-Wohnhochhaus wurde 2015 unter Denkmalschutz gestellt.
Bei einem Ortstermin im denkmalgeschützten ehemaligen KHD- und jetzigen Hochhaus der koelnmesse sollen Fragen zum Umgang mit Hochhäusern der Nachkriegszeit zwischen Abriss, Sanierung und Denkmalschutz erörtert werden.
Vorträge:
- Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator Köln
- Gerhard G. Feldmeyer, Geschäftsführender Gesellschafter der HPP GmbH + Co. KG, Düsseldorf
Die Veranstaltung wird unterstützt von der koelnmesse GmbH.
Das Jahresprogramm 2016 wird gefördert von KONE GmbH und ASTOC Architects and Planners.
Montag, 06.06.2016, 19:30 bis 21:30 Uhr | Messehochhaus der koelnmesse, Deutz-Mülheimer Str. 111, 51063 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland, in Kooperation mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Hochhaus der koelnmesse: Ehem. KHD-Hochhaus, HPP-Architekten, 1964 Foto: Jörg Beste
Weiterlesen →
Dritte Veranstaltung der Themenreihe „Türme in der Stadt.
In den gründerzeitlichen Wohnbauten solventer Bürger lagen die besten Wohnräume in der „Bel-Etage“ im ersten Stock und die Bedienstetenzimmer viele beschwerliche Treppenstufen hoch unter dem Dach. Diese Wertigkeit der Etagen konnte erst mit der Erfindung des Aufzugs umgekehrt werden, der der Immobilienvermarktung das „Penthouse“ als neue „Bel-Etage“ ermöglichte.
Neben der Fördertechnik haben die Tragwerksplanung und die Haustechnik die Entwicklung der Bautechnik und damit die Geschichte der Hochhäuser entscheidend beeinflusst. In drei Vorträgen werden diese technischen Aspekte des Bauens mit aktuellen Entwicklungen vorgestellt und diskutiert.

Kölner Silhouette. Foto: Jörg Beste
Vorträge:
- Peter Berner, Köln
- Michael Köster, Köln
- Jörn Kreuzahler, Köln
Montag, 02.05.2016, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland, in Kooperation mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Das Jahresprogramm 2016 wird gefördert von KONE GmbH und ASTOC Architects and Planners
Weiterlesen →
Zweite Veranstaltung in der Themenreihe „Türme in der Stadt“

Hansahochhaus: Höchstes Hochhaus in Europa 1925 – Foto: Jörg Beste
Von Pyramiden, Pagoden und Kirchtürmen bis zu den Büro- und Wohnhochhäusern unserer Tage hat das hohe Bauen eine lange Geschichte. Sehr oft spielten dabei Argumente jenseits von Funktion und Notwendigkeit eine Rolle. Amerika und Europa lieferten sich einen Wettstreit im Hochbau. Europa komplettierte seine unvollendeten Kathedralen mit Türmen von außerordentlicher Kühnheit und erreichte mit dem Pariser Eiffelturm eine Höhe von dreihundert Metern.
Hochhäuser im engeren Sinn, wenn auch noch von bescheidener Höhe wurden in Deutschland erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts diskutiert, vor allem für Berlin. Doch die höchsten wurden zunächst im Rheinland, in Köln, Düsseldorf und Aachen gebaut.
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Pehnt, Köln
Montag, 07.03.2016, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland, in Kooperation mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Weiterlesen →
Hochhauskonzepte – Planungen für Köln
Auftaktveranstaltung der Themenreihe „Türme in der Stadt“
Von den Kirchtürmen, Geschlechter-, Stadtmauer- und Rathaustürmen bis zu den Hochhäusern für Wohn- und Büronutzung und den Türmen der Technik zieht sich seit Jahrhunderten eine Entwicklungslinie herausgehobener Gebäude in der Stadt. Räumliche Enge, Grundstückspreise, technische Anforderungen, stadtgestalterische Ideen oder Machtsymbolik können Gründe für den Wunsch nach der Abhebung von der Masse des Gebauten sein. Erfahrungen der jüngeren Baugeschichte, aber auch die Idee des Herausgehobenen sind häufig Motive für eine sehr emotionale Haltung gegenüber dem Hochhaus als städtischer Gebäudetypologie – sowohl in der Befürwortung als auch in der Ablehnung. In Zeiten eines prognostiziert großen Wachstums der Städte an der Rheinschiene und der Suche nach räumlichen Potentialen für diese Entwicklung werden die Themen einer größeren Dichte auch durch Höhenentwicklung wieder aktuell diskutiert. Daneben verschwinden Hochhäuser aus der Stadtsilhouette, wie jüngst das ehemalige Polizeipräsidium und bald das ehemalige Gebäude der Deutschen Welle in Köln. Gleichzeitig wird der Denkmalschutz für Hochhäuser der 60er und 70er Jahre diskutiert – mit unterschiedlichem Ergebnis. Angesichts dieser Aktualität und der mitunter emotional geführten Diskussion sollen die Veranstaltungen des Jahresprogramms 2016 Grundlagen und Informationen für eine nüchterne Betrachtung der Möglichkeiten und Probleme dieser Gebäudetypologie beisteuern.
Vorträge: Dr. Ulrich Krings, ehem. Stadtkonservator Köln, und Bernd Streitberger, ehem. Baudezernent Köln
Montag, 11.01.2016, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Presse-feedback:
http://koeln-nachrichten.de/lokales/veranstaltungen/koeln-und-seine-hochhaeuser/
Weiterlesen →
Montag, 7. Dezember 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich |
Mit dem Jahresprogramm 2015 hat das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachtet.
Ausgangspunkt waren aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Der Vergleich mit den Planungen am Ulmer Münster und die Geschichte der städtebaulichen Planungen rund um den Dom waren der Startpunkt der Reihe. Aktuell gestaltete Plätze, verschiedene Ansprüche an die Nutzbarkeit und Gestaltung und die Entwicklung von Plätzen und ihrer Umfelder waren weitere Themen des Jahres. Brach liegenden Potentialen in der Stadt wurde nachgespürt und die Beteiligung Privater am Management öffentlicher Räume wurde diskutiert.
Alle diese Themen werden in einem resümierenden Überblick zusammengefasst und aus verschiedenen Sichtweisen unter der Fragestellung „Wie weiter mit Stadt | Platz | Haus?“ diskutiert.
Resümee:
- Peter Berner, Vorsitzender Architektur Forum Rheinland
Diskussion mit dem Referenten und:
- Andreas Hupke, Bürgermeister Innenstadt Köln
- Anne Luise Müller, Leiterin Stadtplanungsamt Stadt Köln
- Matthias Lill, Vorsitzender Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, BDLA NRW
- Werner Kämper, 2. Vorsitzender, Bürgergemeinschaft Rathenauplatz e.V.
Moderation:
- Jürgen Keimer, Kurator Architektur Forum Rheinland
Montag, 2. November 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich |
Als „Via Culturalis“ existiert seit Langem in Köln der Wunsch, mit einem virtuellen Kulturpfad Stadträume aufzuwerten, die bisher deutlich unter ihren Möglichkeiten bleiben. Die Planungen für die Wegeverbindung zwischen Dom und Maria im Kapitol mit ihrem Umfeld bekam nun Mitte 2015 eine Förderzusage im Rahmen des Bundesprogramms für „nationale Projekte des Städtebaus“. Begonnene oder bereits fertige Planungsprozesse am Roncalliplatz, zur Archäologische Zone oder für den Kurt Hackenbergplatz werden hier integriert. Der Kölner Baudezernent gibt einen Überblick und Werkstattbericht zu den verschiedenen Entwicklungen, Planungen und Maßnahmen entlang dieses Weges über de Plätze.
Referent: Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr.
Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.
Montag, 28. September 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich |
Die Diskussionen über den Zustand der öffentlichen Stadträume haben in den letzten Jahren immer wieder auch an die Verantwortung der Eigentümer appelliert. Nicht nur leere Kassen in den Kommunen, sondern auch Empathie für den unmittelbaren Stadtraum sollte Immobilieneigentümern Vorbild für einen Zusammenschluss sein. Dies gilt besonders für stark frequentierte Geschäftsstraßen. Nicht neu, aber auch nicht besonders verbreitet sind so genannte „Business Improvement Districts“ (BID), in NRW „Immobilien- und Standortgemeinschaften“ (ISG) genannt. Sie bieten die Möglichkeit, vor Ort konkret Verbesserungen im öffentlichen Raum zu erreichen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Verwaltungen zwingend notwendig.
Welche Chancen und welche Risiken liegen in diesen Gemeinschaften? Kann Köln von anderen Städten lernen? Sind diese Modelle auch auf Wohnquartiere anwendbar? Und wer profitiert am Ende vom verbesserten Immobilienumfeld?
Einführung in das Thema, Moderation:
- Dr. Ulrich S. Soénius, stellv. Hauptgeschäftsführer IHK Köln, Vorstand AFR
Statements:
- Angelina Sobotta, Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH, Köln
- Heiner Schote, stellv. Geschäftsführer, Handelskammer Hamburg
Diskussion mit den Referierenden und
- Theodor J. Greif, Greif & Contzen Immobilien GmbH, Köln
- Dr. Markus Wiedenmann, Art-Invest Real Estate Management GmbH & CO. KG, Köln
In Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu Köln.
Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.
Montag, 7. September 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich |
Mögliche Verbesserungsmaßnahmen an vorhandenen öffentlichen Plätzen sind immer ein beliebtes Diskussionsthema. Aber manche Orte im öffentlichen Raum haben vielleicht noch ein unentdecktes Potential, überhaupt erst einen städtischen Platz darstellen zu können. Wo lassen sich solche Orte in einer Stadt finden? Und was macht dann den Unterschied zwischen Ort und erkennbarem Stadt-Platz aus? Mit welchen Maßnahmen kann aus einem Flächenpotential ein Platz entstehen?

Auf der Suche nach der lebenswerten Stadt. Foto: Jörg Beste
Das Architektur Forum Rheinland macht sich mit Hilfe zweier Experten für Stadtraum auf die Trüffelsuche in der Stadt. Anschließend wird das Thema mit zwei kommunalpolitischen Expertinnen für Stadtentwicklung diskutiert.
Einführung in das Thema, Moderation:
- Jürgen Keimer, Kurator AFR
Impulsvorträge:
- Kay von Keitz, Kurator, Köln
- Boris Sieverts, Künstler und Stadtreisender, Köln
Diskussion mit den Referenten und
- Birgit Gordes, Vorsitzende Stadtentwicklungsausschuss, Rat der Stadt Köln
- Barbara Moritz, ehem. Mitglied im Rat der Stadt Köln
Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.
Montag, 1. Juni 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich |
In Wettbewerben für neue Platzgestaltungen konkurrieren interessante Ideen miteinander. Bei der konkreten Umsetzung der Entwürfe lassen sich allerdings nicht immer alle Ideen realisieren, manches bleibt auch auf der Strecke. Nach der Realisierung erweist sich dann im Lauf der Zeit, welche Elemente gut und welche weniger gut funktionieren. Zwischen der Vorhersage eines guten Platzes im Plan bis zur Wirklichkeit im Nutzungsalltag liegt oft ein weiter Weg. Was macht einen guten Platz aus, gibt es hierfür neben den örtlichen Gegebenheiten auch übergreifende Parameter?
Mit L.-Fritz-Gruber-Platz, Wallrafplatz, Ottoplatz und Breslauer Platz werden zeitgenössische Gestaltungen für vier repräsentative Kölner Plätze von ihren Planerinnen und Planern vorgestellt und resümiert: Welche Ideen sind geglückt, was ist dem Prozess zum Opfer gefallen, was ist bei den Nutzern angekommen?
Einführung in das Thema:
- Judith Kusch, Vorstand AFR
Impulsvorträge:
- Prof. Ulrike Böhm: Ottoplatz, bbzl böhm benfer zahiri, Berlin
- Kai Büder: Breslauer Platz, Büder + Menzel Architekten BDA, Köln
- Prof. Christl Drey: Wallrafplatz, Stadtplanerin und Architektin, Köln
- Hiltrud Lintel: L.-Fritz-Gruber-Platz, scape Landschaftsarchitekten, Düsseldorf
Diskussion mit den Referierenden und
- Anne Luise Müller, Leiterin Stadtplanungsamt Stadt Köln
Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.
Montag, 4. Mai 2015, 19:30 bis 21:30 Uhr | Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln | Veranstalter: Architektur Forum Rheinland | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich |
Die Ansprüche an Gestaltung und Nutzung von städtischem Freiraum, insbesondere von Plätzen, sind sehr verschieden. Je nach Nutzungsinteressen sind die Sichtweisen, ob ein Platz gut funktioniert und eine Bereicherung für die Stadt ist, immer wieder unterschiedlich. Plätze können aus dem Blick von Verkehr, Handel, Stadtmarketing, sozialem Gefüge, Kunst, öffentlicher Ordnung, Eventmanagement und vielem mehr beurteilt werden. Plätze und ihre sie umfassende Bebauung werden verschiedenen Ansprüchen und Sichtweisen gerecht, sie bergen Chancen oder Defizite. Es lohnt sich, einmal verschiedene Sichtweisen im Zusammenhang wahrzunehmen und sie zu diskutieren.
Begrüßung und Einleitung: Prof. Dieter Prinz, Vorstand AFR
Kurzreferate von:
- Jochen Heufelder, Kurator Fuhrwerkswaage Kunstraum
- Werner Kämper, 2. Vorsitzender Bürgergemeinschaft Rathenauplatz e.V.
- Franka Schinkel, Stadtraummanagerin Stadt Köln
Anschließend Diskussion mit den Referierenden und dem Publikum
Mit dem Jahresprogramm 2015 möchte das AFR den Platz als öffentlichen Raum im städtischen Zusammenhang mit seinen Gebäuden und Nutzungen betrachten. Zwischen den Maßstabsebenen der ihn fassenden Häuser und seiner Wirkung für die Stadt entstehen Identitätsorte, die nicht nur aus einer Platzgestaltung und der so genannten „Bespielung“ bestehen. Städtische Plätze von besonderer Bedeutung sollen im Zusammenspiel ihrer raumbildenden Architektur und ihrer prägenden Nutzungen betrachtet werden. Anlass und Kristallisationspunkte dieser Jahresreihe sind neben der wieder erstarkten Diskussion zum öffentlichen Raum u. a. aktuelle Kölner Planungen und Konzepte für die Plätze rund um den Dom und für die Platzreihe der via culturalis. Hier überlagern sich sehr viele historische Schichten und Hinterlassenschaften mit aktuellen und zukünftigen Nutzungsansprüchen. Eine genaue Betrachtung der Entwicklungen und von verschiedenen Ansprüche sollen eine bürgerschaftliche Diskussion über die Gestaltungen und Nutzungen von Platz und Haus in der Stadt bereichern.